Mercedes-Benz auf der IAA 2008
Hannover/Stuttgart
23.09.2008
Mercedes-Benz Lkw
Mercedes-Benz Actros:
Der Stern strahlt hell wie nie zuvor
  • Meilenstein: Erste Lkw-Baureihe mit serienmäßiger Automatik
  • Innovative Technik erhöht die Wirtschaftlichkeit
  • Economy-Packs Basic und Classic erhöhen Wirtschaftlichkeit
  • Komfort-Pakete Basic, Classic und Top steigern Attraktivität
  • Versicherungen belohnen Sicherheits-Pakete mit Beitragsrabatt
Konsequent wirtschaftlich, komfortabel, sicher und umweltverträglich ist die dritte Generation des Mercedes-Benz Actros an den Start gegangen. Ein frisches, zugleich kraftvolles Design steigert zusätzlich die Attraktivität. Dieser Stern strahlt hell wie nie zuvor.
Meilenstein: Erste Lkw-Baureihe mit serienmäßiger Automatik
Im neuen Actros kommt das Mercedes PowerShift 2 Getriebe in weiterent­wickel­ter Form serienmäßig zum Einsatz. So wartet es mit integrierter Neigungs­senso­rik sowie optimierter Schaltstrategie auf. Eine verfeinerte Sensorik führt zu einem weicheren und trotzdem spürbar schnelleren Wechsel der Übersetzungs­stufen. Jegliche Anfahrschwingung wird bereits im Ansatz erkannt und verhindert. Durch den verbesserten Schaltkomfort der Anti-Ruckel-Regelung werden die Nick- und Wankbewegungen des Fahrerhauses weitgehend reduziert. Beim „Rangier-Modus“ wurde der gesamte Prozess von Drehmomentauf- und -abbau nachhaltig überarbeitet.
Die neuen Mercedes PowerShift 2-Getriebe sind Direktgang-Getriebe (Ausnahme 6x4). Die Direktganggetriebe zeichnen sich durch einen deutlich besseren Wirkungs­grad aus und reduzieren den Kraftstoffverbrauch.
Innovative Technik erhöht die Wirtschaftlichkeit
Noch wirtschaftlicher ist der neue Actros durch die neue, ab Ende 2008 verfüg­bare serienmäßige Batteriestatusanzeige.
Oberstes Gebot für die Mercedes-Benz Ingenieure war beim neuen Actros die weitere Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Durch eine Vielzahl von Einzel­maßnahmen wurde dies erreicht. Beispielsweise wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch die Druckluftsteuerung E-APU (Electronic Air Processing Unit) aus. Hierbei wird der Bevorratungsdruck in den Bremskreisläufen erhöht und eine zusätzliche Druck­bevorratung beim Bremsen erzeugt. Der Luftpresser arbeitet im neuen Actros bevorzugt nur im Schubbetrieb, vor allem bei Berg­abfahrt. Auch eine neue Regelung der Kühlmittelpumpe spart: Sie läuft im Teil­lastbetrieb mit verringerter Drehzahl und weniger Leistungsaufnahme. Die Einführung erfolgt im Jahr 2009. Allein diese Maßnahme senkt den Treibstoff­verbrauch um 0,7 Prozent. Zusammen mit der E-APU sinkt der Verbrauch um ein Prozent.
Motoren in neun Leistungsklassen: Wirtschaftlich, umweltverträglich
Im neuen Actros kommt die ausgereifte Motorenpalette OM 501 LA und OM 502 LA in Euro 4/5 zum Einsatz. Das Angebot umfasst sechs 11,9 l V6-Motoren von 235 kW (320 PS) bis 350 kW (476 PS) und drei 15,9 l V8-Triebwerke von 375 kW (510 PS) bis 440 kW (598 PS). Die Triebwerke haben sich mit ihrer besonders wirtschaft­lichen und umweltfreundlichen BlueTec-Technologie in über 200 000 Nutzfahrzeugen bewährt.
Economy-Pack Basic und Classic erhöhen Wirtschaftlichkeit
Wer Kosten kritisch kalkuliert, wählt beim Actros das Economy-Pack Basic. Es umfasst zum Beispiel für Sattelzugmaschinen Sicherungsautomaten anstatt konventioneller Schmelzsicherungen, einstell­bare Luftleitkörper sowie eine wartungsarme Sattelkupplung oder eine Kompakt-Sattelkupplung sowie die passende Montageplatte. Das Economy-Pack Classic enthält darüber hinaus einen Voith-Retarder.
Actros setzt erneut Maßstäbe beim Komfort
Als Weltneuheit im Lkw unterstützen optionale Regen- und Lichtsensoren den Fahrer. Erstmals gibt es im Lkw eine stufenlose Niveauregulierung für die waage­rechte Stellung des oberen Komfortbettes. Auch das untere Bett verfügt jetzt über einen punktelastischen Lattenrost. Praktisch sind der Rasierspiegel sowie der optional verfügbare Klapptisch. Der im L- und Megaspace-Fahrerhaus des neuen Actros serienmäßig eingebaute Handtuchhalter ist mit Kleiderhaken bestückt. Der neue Actros ist serienmäßig mit einem Druckluftanschluss im Fahrerhaus ausgestattet. Das ermöglicht die Reinigung der Kabine mit einer Druckluftpistole.
Komfort-Pakete Basic, Classic und Top steigern Attraktivität
„Comfort-Packs“ steigern die Attraktivität des Actros weiter. Das Comfort-Pack Basic enthält Zwei-Wege-Lautsprecher, eine Ambiente-Innenbeleuchtung, ein elektrisch verstellbares Rollo, eine Komfortschließanlage mit Fernbedienung sowie ein elektrisches Glas-Schiebe-Hebedach. Das Comfort-Pack Classic verfügt darüber hinaus über ein Lederlenkrad, ein beidseitiges Sonnenrollo, Druckluft­hörner sowie in Deutschland über eine FleetBoard-Vorrüstung und eine Kommunikations­schnittstelle. Die Spitze markiert das Comfort-Pack Top. Es bietet zusätzlich einen 25 l-Kühlschrank im Schubfach, eine Klimaautomatik, sowie in der Mitte des Kühlergitters den illuminierten Mercedes-Stern.
Active Brake Assist leitet bei Gefahr eine Vollbremsung ein
Als erster und bislang einziger Serien-Lkw ist der neue Actros auf Wunsch mit dem Active Brake Assist ausgestattet. Er basiert auf der Telligent-Abstands­regelung und leitet bei der akuten Gefahr eines Auffahrunfalls auf voraus­­fahrende Fahrzeuge selbstständig eine Vollbremsung ein.
Weitere optionale Sicherheitssysteme unterstützen den Fahrer: Der Telligent-Spurassistent warnt vor einem drohenden Abkommen von seiner Fahrspur durch ein akustisches Signal. Die Telligent-Stabilitätsregelung ist ein aktives Fahr­sicherheits-System, das die Schleudergefahr von Sattelzügen reduziert. Situations­gerechte Fahrzeugdämpfung bietet die Telligent-Wankregelung.
Versicherungen belohnen Sicherheits-Pakete mit Beitragsrabatt
Beginnend mit Deutschland werden für den neuen Actros die Sicher­heits­­assistenzsysteme in „Safety-Packs“, angeboten. Das Top Safety-Pack umfasst alle liefer­baren Systeme einschließlich Active Brake Assist. Mit einem Rabatt von zehn Prozent bei der Allianz-Versicherung beteiligt sich diese am SafetyPlus-Programm. Zum Start des neuen Mercedes-Benz Actros bietet auch die Mercedes-Benz Bank eine Lkw-Versicherung an, die den Einbau von Sicher­heitssystemen honoriert.
Actros-Design: Dynamik und Souveränität, die sich sehen lässt
Der Mercedes-Benz Actros zeigt ein emotionales und funktionales Design. Die emotionalste Neuerung – zumindest nachts – ist der dezent leuchtende Mercedes-Stern. Eine optionale LED-Beleuchtung lässt ihn strahlen. Die neue Frontklappe fügt sich harmonisch mit einer geschwungenen V-Form in die markante Front des Actros ein. Die Linie setzt sich in einer leichten Biegung harmonisch bis zur Sonnenblende hin fort. Gleichzeitig sind die Lamellen des Ziergitters vor dem Kühler in ihrer Anzahl verringert und deutlich akzentuiert worden. Sie besitzen eine dynamische Kontur. Der Eindruck von Kraft und Dynamik wird noch verstärkt durch die neue, optisch dreigegliederte Sonnen­blende, die sich harmonisch in die V-Form einfügt.
Der neue Mercedes-Benz Actros auf der IAA 2008
Sechs Fahrzeuge für den Straßeneinsatz spiegeln das große Spektrum des Actros wider. Im Mittelpunkt stehen zweiachsige Sattelzugmaschinen vom Actros 1844 LS mit L-Fahrerhaus, 1846 LS und 1851 LS mit Megaspace-Fahrerhaus, bis zum Spitzenmodell Actros 1860 LS, in Megaspace-Ausführung. Hinzu kommt die dreiachsige Sattel­zugmaschine Actros 2655 LS mit Achsformel 6x4 und Megaspace-Fahrerhaus. Als Beispiel für ein luftgefedertes Fahrgestell ist ein 2444 L 6x2 zu sehen.

Weltpremiere: Der neue Actros Bau - der perfekt abgestimmte Profi für den Bau
  • Perfekter Bau-Spezialist: Robust, wirtschaftlich, komfortabel
  • Zahlreiche neue Features zum Schutz von Komponenten
  • Neue Schaltautomatik Mercedes PowerShift Offroad
  • Actros SLT: Mercedes PowerShift bis 250 t
  • Einsatzspezifische Ausrüstungen und Aufbauten ab Werk
  • Praxisgerechtes Cockpit mit innovativen Ausstattungen
Seine Weltpremiere feiert auf der IAA 2008 der neue Actros für den Bauverkehr. Er ist mit mehreren Dutzend Neuheiten und Verbesserungen perfekt auf den Einsatz im Bauverkehr zuge­schnitten und damit robuster, wirtschaftlicher, aufbaufreundlicher und komfortabler als je zuvor.
Markante Edelstahl-Schutzplatte verhindert Beschädigungen
Die auffälligste Verbesserung am neuen Actros Bau ist eine vier Millimeter starke, hochfeste Schutzplatte aus Edelstahl für Kühler und Motor. Die Platte verhindert Schäden und unterstreicht überdies mit ihren Sicken die kraftvolle Gestaltung des neuen Actros Bau.
Kaum weniger auffällig als die Schutzplatte sind die gut ge­schützten Außen­spiegel des neuen Actros Bau. Ihr robustes Gehäuse besteht aus schlagfestem Kunststoff und ist kratzfest. Ebenfalls typisch Bau ist der optimierte Pendel­einstieg. Er ist auch gegen Querbelastung gefeit. Neu sind auch die Schutzgitter der Scheinwerfer. Sie bestehen aus stabilem, schwarz lackiertem Stahl. Ein Schnell­verschluss ermöglicht zur Reinigung die Öffnung des Gitters. Ebenso gut gesichert sind die Rückleuchten. Zu den besonders gefährdeten Teilen eines Baufahr­zeugs zählt der Kraftstofftank. Er kann beim neuen Actros von unten mit einer schützenden Platte versehen werden.
Mercedes PowerShift Offroad für den Actros Bau
Auch der neue Actros Bau profitiert auf Wunsch von der neuen Zwölfgang-Schalt­automatik von Mercedes-Benz. Hier heißt das Automatikgetriebe aufgrund einer anderen Abstimmung und unterschiedlicher Funktionen zum Einsatz passend PowerShift Offroad. Beim Einsatz auf dem Bau sind die schnellen und präzisen Gangwechsel des Getriebes besonders wichtig.
Besonders zum Tragen kommen unter den rauen Bedingungen auf der Baustelle Funktionen wie der Rangier-Modus, Freischaukel-Modus und die vier Rückwärts­gänge. Gleiches gilt für die Feinsteuerung des Getriebes durch die integrierte Neigungssensorik oder die nochmals verbesserte Anti-Ruckel-Regelung. Für harte Einsätze erhielt das Getriebe speziell entwickelte, besonders robuste geschmiede­te Getriebearme aus Stahl.
Zuverlässige, wirtschaftliche und umweltschonende Motoren
Im Actros Bau kommt wie im Actros für den Fernverkehr die aus­gereifte Motoren­palette OM 501 LA und OM 502 LA zum Einsatz. Das Angebot umfasst sechs 11,9 l V6-Motoren von 235 kW (320 PS) bis 350 kW (476 PS) und drei 15,9 l V8-Triebwerke von 375 kW (510 PS) bis 440 kW (598 PS). Die Trieb­werke haben sich mit ihrer besonders wirtschaftlichen und umweltschonenden BlueTec-Technologie 200 000-fach bewährt. Die hohe Wirtschaftlichkeit des neuen Actros Bau steigert eine neue, lang ausgelegte Hinterachsübersetzung.
Actros SLT: Mercedes PowerShift bis 250 t
Seine Leistungsfähigkeit beweist das Getriebe Mercedes PowerShift im Vor­serien­fahrzeug der Schwerlast-Zugmaschine Actros SLT mit Megaspace-Haus und 250 t Gesamtzuggewicht. Der leistungsgesteigerte V8-Turbodiesel OM 502 LA in Ausführung BlueTec 5 schöpft aus 15,9 l Hubraum 480 kW (653 PS) und erreicht ein Drehmoment von 3 000 Nm.
Die Kraftübertragung auf das Getriebe in der Ausführung Mercedes-Benz PowerShift G 280-16 erfolgt über eine füllungsgeregelte hydro­dynamische Kupplung. Sie erzielt bereits bei niedrigen Drehzahlen eine hohe Zugkraft und ermöglicht ein lastfreies Hochlaufen des Motors bis zum maximalen Dreh­moment. Ergebnis ist enorme Zugleistung bei sanfter Beschleunigung und guter Regelbarkeit. Ein Rangiermodus erlaubt minimale Geschwindigkeiten für fein­fühliges Rangieren mit hohen Lasten.
Leichter Aufbau ohne Umbau
Der neue Actros Bau ist besonders aufbaufreundlich. Etwa durch den verstell­baren Auspuff hinter dem Fahrerhaus, er kann mit wenigen Handgriffen in seiner Höhe angepasst werden. Ebenfalls individuell verstellbar ist in diesem Zug die Ausblasrichtung. Der Kniff mit der Verstellung vermeidet umständliche und womöglich nicht fachgerechte nachträgliche Umbauten.
Betreiber von Kippern können ihr Fahrzeug ab Werk mit Ausrüstung als Straßen­fertiger ordern. Dazu gehören ein hochgesetzter rück­wärtiger Scheinwerfer, seitliche Rückstrahler, gekürzte Kotflügel mit klappbaren Spritzlappen, Rück­leuchtengitter mit Ösen sowie ein klappbarer Heck-Unterfahr­schutz.
Neu ist eine Kippbrücke von Meiller, mit ihr ist der neue Actros Bau ab Werk lieferbar. Sie bietet zahlreiche Weiterentwicklungen wie verschleißfestere und spaltdichtere Bordwände, größerer Kippwinkel, geräuschgedämpfte Beschläge und Verschlüsse, höherer Bedienkomfort beim Abklappen der seitlichen Bordwand, Bordmatik mit doppelter Schließkraft.
Premiere: Der erste Bau-Lkw mit Batteriestatusanzeige
Noch wirtschaftlicher ist der neue Actros durch die neue, ab Ende 2008 verfüg­bare serienmäßige Batteriestatusanzeige. Aus ihrer Balkendarstellung lässt sich nicht nur der aktuelle Ladezustand ablesen, sondern auch auf die Lebensdauer der Batterie schließen.
Einfach ist die Reinigung des Fahrerhauses des neuen Actros Bau: Im Inneren befindet sich ein Druckluftanschluss. Mit Hilfe der serienmäßigen Druckluft­pistole kann der Fahrer jetzt losen Schmutz schnell aus der Kabine befördern. Nicht weniger praktisch sind die neuen Sonnenrollos links und rechts in der Kabine. Für Wohlbefinden sorgt auch der praktische Klapptisch auf der Beifahrer­seite. Und wer sich zwischendurch frisch macht, freut sich über einen Handtuch­halter.
Gute Sicht liefert der Arbeitsscheinwerfer an der Fahrerhaus-Rückwand. In der Mitte installiert, leuchtet er eine Fläche von 10 x 5 m aus. Wenn es dunkel wird oder regnet, tritt der Licht- und Regen­sensor in Aktion. Über dem seitlichen Baustellenauftritt führt jetzt ein durchgehender Handlauf als „Reling“ über die Rückwand hinauf und über das Fahrerhausdach nach vorne.
Der neue Mercedes-Benz Actros Bau auf der IAA 2008
Drei Kipper und eine Zugmaschine geben einen Überblick über das Angebot des neuen Actros Bau: Ein zweiachsiger Allradkipper Actros 1841 AK mit M-Fahrer­haus und Dreiseitenkipper von Meiller, der Actros 2646 LK 6x4, ein luft­gefeder­ter dreiachsiger Kipper, ebenfalls mit M-Fahrerhaus und einem Dreiseitenkipper von Meiller ausgestattet und als Spitzenmodell unter den klassischen Kippern steht ein Actros 4148 AK 8x4/4 mit M-Fahrerhaus und Hinterkipper von Carnehl. Eine besondere Rolle spielt ein Ausstellungsstück mit der nüchternen Bezeich­nung 4165 S 8x4/4: Dahinter verbirgt sich die spektakuläre Schwerlast­zug­maschine Actros SLT mit einer angehobenen Motor­leistung von 480 kW (653 PS). Sie ist für 250 t Lastzug-Gesamtgewicht zugelassen.
Mercedes-Benz Axor: Attraktiver denn je
  • PowerShift: Schneller schalten und Gewicht sparen
  • Exklusiv im Axor: Die besonders leistungsstarke Turbobrake
Der Mercedes-Benz Axor ist auf die Überholspur gegangen: Mit dem Getriebe Mercedes-Benz PowerShift, mit Turbobrake und zahlreichen zusätzlichen Sicher­heitssystemen ist der Axor attraktiver denn je.
PowerShift: Schneller schalten und Gewicht sparen
Weiter verbesserte Wirtschaftlichkeit plus schnellere und komfortablere Schalt­vorgänge sind wesentliche Stärken der neuen Getriebe-Generation. Mit zwölf Gängen deckt das perfekt abgestufte, vollautomatisierte Getriebe Mercedes-Benz PowerShift die Spanne vom Rangiertempo bis zur niedrigen Drehzahl bei Auto­bahn-geschwindigkeit komplett ab. Mercedes-Benz PowerShift steht in Verbindung mit Motoren der Baureihe OM 457 (ab 265 kW/360 PS) zur Verfügung.
Exklusiv im Axor: Die besonders leistungsstarke Turbobrake
Eine Option speziell für den Axor mit dem Motor OM 457 LA ist die Turbobrake. Sie erweitert die Funktion der Dauerbremse und erhöht den Abgas­gegen­druck durch ein Bremsgitter innerhalb des Abgasturboladers. Dieser Effekt vergrößert die Brems­leistung um mehr als 50 Prozent gegenüber der Konstant­drossel bei bis zu 2 500 1/min (entspricht 440 kW Bremsleistung).
Zahlreiche Sicherheits-Assistenzsysteme für den Fahrer
Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sind für den Axor zahlreiche Assistenz­systeme hinzugekommen: Rückrollsperre in Verbindung mit dem Telli­gent-Brems­system, Telligent-Abstandsregeltempomat, Telligent-Spurassistent und die Turbo­brake als besonders kraftvolle Motorbremse sowie Voith-Retarder. Bereits zuvor gab es für den Axor die Telligent-Wankregelung (Pritschen-Fahrgestelle) und die Telligent-Stabilitätsregelung.
Um die Einführung von Sicherheits-Assistenz­systemen aktiv zu unterstützen, hat Mercedes-Benz verschiedene dieser Systeme im Classic-Safety Pack zusammen­gefasst.
Schlüssiges Programm für den Axor
Reihen-Sechszylinder-Dieselmotoren sind von Beginn an eine Spezialität des Axor. Das Angebot setzt sich aus Triebwerken mit BlueTec-Dieseltechnologie der Bau­reihe 900 mit 6,4 l und 7,2 l Hubraum sowie dem OM 457 LA mit 12 l Hub­volumen zusammen. Die Leistungsspanne reicht von 175 kW (238 PS) bis 315 kW (428 PS) in Euro 4/5. Interessenten können aus einem umfangreichen Programm von Sattel­zug­maschinen, Solowagen, Kippern und Betonmischern mit unterschiedlich­sten Achsformeln wählen. Vier verschiedene Fahrerhäuser und drei Cockpits ermög­lichen ebenfalls einen individuellen Zuschnitt des Axor.
Der Mercedes-Benz Axor auf der IAA 2008
Drei Mercedes-Benz Axor repräsentieren die Baureihe auf der IAA 2008. Da wäre ein Axor 1833 L als Fahrgestell mit Kofferaufbau. Ein Axor 3240 B 8x4/4 als Fahr­gestell mit einem Betonmischer-Aufbau beweist die Eignung des Axor für den Einsatz in der Baubranche. Beim dritten Exponat handelt es sich um eine Sattel­zugmaschine Axor 1843 LS mit einem L-Fahrerhaus.

Mercedes-Benz Axor BlueTec Hybrid: Weltpremiere auf der IAA 2008
  • Erster Prototyp mit Hybridantrieb für den Fernverkehr
  • Kraftstoffverbrauch sinkt um vier bis zehn Prozent
Der neue Axor BlueTec Hybrid ist Teil der Initiative „Shaping Future Transportation“ und zeigt die Vorzüge des Hybrid­antriebs mit Blick auf Emissionen und Kraftstoffersparnis im Fern­verkehr.
Erstes Fahrzeug für den Fernverkehr mit Hybridantrieb
Der Mercedes-Benz Axor BlueTec Hybrid soll als erster Lkw seiner Klasse die Ein­spar­möglichkeiten des Hybridantriebs im Fernverkehr unter Beweis stellen. Die Architektur des parallelen Hybridantriebs entspricht dem Atego BlueTec Hybrid. Basis ist der Reihensechszylinder OM 926 mit 7,2 l Hubraum, 240 kW (326 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 1 300 Nm. Der Elektromotor erreicht eine Spitzenleistung von 44 kW und ein Drehmoment von 420 Nm. Damit verbunden ist das vollautomatische Getriebe Mercedes PowerShift mit zwölf Gängen. Dank seines Mehrgewichts von nur 155 kg überzeugt der Axor BlueTec Hybrid Prototyp mit einer beachtlichen Nutzlast.
Der Elektromotor bezieht seine Energie aus Lithium-Ionen-Batterien. Das Anfahren erfolgt rein elektrisch, damit umweltschonend und leise – der Verbrennungsmotor läuft im Leerlauf zur Versorgung der Nebenaggregate. Eine Start-Stopp-Anlage stellt den Dieselmotor beim Halt automatisch ab. Der Elektromotor dient bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit als alleiniger Antrieb. Bei hoher Leistungs­anforderung unterstützt der Elektromotor den Dieselmotor als Booster.
Kraftstoff-Einsparung von vier bis zehn Prozent im Fernverkehr
Im Fernverkehr rechnen die Entwickler von Mercedes-Benz beim Axor BlueTec Hybrid abhängig vom Strecken- und Fahrprofil mit einer Kraftstoff-Einsparung von vier bis zehn Prozent gegenüber einem konventionellen Antrieb.
Mercedes-Benz Atego: Der Verteiler-Bestseller
  • Mit 250 000 Einheiten der Hit unter den Verteiler-Lkw
  • Bereits im Einsatz: Atego BlueTec Hybrid (11,99 t)
  • Kraftstoff sparen mit Motor-Start-Stopp-Anlage
  • Komplettes Euro 5 Motorenprogramm
Euro 5 Motoren und Hybridantrieb heißen die Schwerpunktthemen für den Verteiler-Lkw Mercedes-Benz Atego auf der IAA 2008. Sein Erfolg spricht für ihn: Seit 1998 sind mehr als 250 000 Atego ausgeliefert worden. Zu seinen besonderen Stärken gehören Wirtschaftlichkeit vom Kraftstoffverbrauch bis zum Wieder­ver­kaufs­wert, hohe Qualität inklusive des Cock­pits sowie außerordentliche Zuver­lässig­keit. Das Angebot umfasst Fahrzeuge von 6,5 t bis 15 t, aufgelastet bis 16 t Gesamtgewicht.
Bereits im Einsatz: Atego BlueTec Hybrid (11,99 t)
Bereits in Kundener­probung ist der Atego Hybrid mit 11,99 t Gesamtgewicht. Der Parallelhybrid kombi­niert einen kompakten und leichten Vierzylinder-Dieselmotor OM 924 LA nach EU-Abgasrichtlinie Euro 5 mit 160 kW (218 PS) Leistung sowie 810 Nm Dreh­moment mit einem Elektromotor. Er hat eine Spitzenleistung von 44 kW und weist ein Drehmoment von 420 Nm auf. Die Kraftübertragung über­nimmt ein auto­matisiertes Mercedes-Benz Getriebe G 85. Der Elektro­motor ist zwischen Kupplung und Getriebe eingebaut. Vor allem bei niedrigen und mittleren Drehzahlen unterstützt der E-Motor das Dieselaggregat. Anfahren erfolgt emissions­frei durch den Elektromotor.
Ist zusätzliche Leistung erforderlich, etwa bergauf oder beim starken Beschleuni­gen, unterstützt der Elektromotor kurzzeitig, je nach Ladezustand der Batterie, den Diesel als Booster. Der Elektromotor erhält seine Energie aus energie- und leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien. Das Einspar-Potenzial an Kraftstoff beläuft sich auf bis zu 20 Prozent.
Kraftstoff sparen mit Motor-Start-Stopp-Anlage
Die optionale Motor-Start-Stopp-Anlage im Atego stellt den Motor ab, wenn der Lkw mindestens drei Sekunden steht, das Getriebe in Leerlaufposition ist und die Kupplung nicht getreten wird. Tritt der Fahrer die Kupplung, springt der Motor automatisch wieder an. Ergebnis ist eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um durchschnittlich drei Prozent, im reinen Stadtverkehr liegt die Einsparung noch höher.
Komplettes Motorenprogramm nach Euro 5
Bereits jetzt tritt der Atego mit einem breiten Motorenprogramm nach EU-Abgas­richtlinie Euro 5 auf. Das Angebot umfasst drei BlueTec-Motoren mit vier und sechs Zylindern und 4,25 l bis 6,37 l Hubraum in sieben Leistungsklassen von 115 kW (156 PS) bis 210 kW (286 PS). Die Kraftübertragung übernehmen manuelle Schalt­getriebe von Mercedes-Benz mit sechs oder neun Gängen. Besonders komfortabel ist die optional erhältliche Telli­gent-Schaltautomatik. Auf Wunsch gibt es den Atego ebenfalls mit einem Automatik-Getriebe.
Der Mercedes-Benz Atego ist mit vier Fahrerhäusern zu bekommen sowie mit Doppel­kabine. Einmalig ist die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Cockpits für unterschiedliche Einsatzbereiche.
Der Mercedes-Benz Atego auf der IAA 2008
Vier Ausstellungs-Fahrzeuge stecken auf der IAA 2008 die Spannweite des Atego ab. Highlight ist ein Atego BlueTec Hybrid mit 11,99 t zulässigem Gesamtgewicht. Es handelt sich um ein Kundenfahrzeug, das nach der IAA in den Kundenversuch im praktischen Einsatz gehen wird. Außerdem werden präsen­tiert: ein Atego 816 L mit Kofferaufbau, der besonders leichte mautfreie Atego 1222 L mit niedrigem Rahmen und Kofferaufbau. Den Einsatz als Baufahrzeug demon­striert ein Atego 1224 mit Kipperaufbau und Ladekran.
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