Pressemappe: Die neue Mercedes-Benz CL-Klasse
Stuttgart
11.09.2006
Fahrwerk: Aktiver Partner
  • Active Body Control: In der zweiten Generation noch leistungsfähiger
  • Achsen und Lenkung: Bewährte Technik weiterentwickelt
  • ADAPTIVE BRAKE: Neues Bremssystem mit Assistenzfunktionen
Mit dem Vorgängermodell der neuen CL-Klasse eröffnete Mercedes-Benz im Jahre 1999 eine neue Dimension der Fahrdynamik: Das damalige Top-Coupé war das weltweit erste Automobil mit dem aktiven Fahrwerk Active Body Control (ABC). Dieses innovative System haben die Sindelfinger Ingenieure für die neue CL-Klasse weiterentwickelt und nochmals verbessert.
Active Body Control beantwortet die traditionelle Gretchenfrage bei der Abstimmung eines Pkw-Fahrwerks: Soll man die von der Straße verursachten Schwingungen der Räder durch sportlich-straff eingestellte Stoßdämpfer gering halten oder soll man die Dämpfung zum Nachteil von Fahrsicherheit und Fahrdynamik möglichst komfortabel-weich auslegen? Dank ABC, das zur Serienausstattung der neuen CL-Klasse gehört, stellt sich dieser Zielkonflikt nicht mehr: Die Fahrwerkseinstellung wird automatisch der jeweiligen Fahrsituation angepasst. Hoher Komfort wird bei hoher Fahrdynamik erreicht - oder umgekehrt.
Dazu sind die vier Federbeine mit sogenannten Plunger-Zylindern ausgestattet, die von Mikroprozessoren gesteuert werden und die Hub-, Wank- und Nickbewegungen der Karosserie fast vollständig kompensieren. Der Computer erhält von den verschiedenen Beschleunigungssensoren Informationen über die jeweilige Fahrsituation und vergleicht sie mit den Daten der Drucksensoren in den Federbeinen und den Niveausensoren an den Achslenkern. Daraufhin berechnet das ABC-System die Steuersignale, die servohydraulische Ventile an Vorder- und Hinterachse in genau dosierte Ölströme umsetzen. Strömt das Öl in die Plunger-Zylinder, verstellen sie die Fußpunkte der in die Federbeine integrierten Stahlfedern und erzeugen auf diese Weise die notwendigen Federbeinkräfte, um den Karosseriebewegungen entgegenzuwirken.
Unter Druck: Stabilisierung des Aufbaus binnen Sekundenbruchteilen
Durch den ständig verfügbaren Hydraulikdruck von bis zu 200 bar ist ABC in der Lage, den Aufbau spontan - im Bruchteil von Sekunden - zu stabilisieren. Dabei arbeitet das System im Schwingungsbereich bis zu fünf Hertz, der sich auf unebenen Fahrbahnen durch Hub- und Wankbewegungen, bei einer Kurvenfahrt durch Seitenneigung oder beim Bremsen durch das typische Nicken der Karosserie bemerkbar macht. Für die höherfrequenten Schwingungen und zur Raddämpfung sind passive Zweirohr-Gasdruckstoßdämpfer zuständig, die komfortabel abgestimmt werden können.
Für die neue CL-Klasse wurde jedes Bauteil der aktiven Fahrwerksregelung überarbeitet. So haben die Fachleute jetzt verschiedene Komponenten räumlich zusammengefasst, um die Regelfunktionen durch kürzere Leitungsverbindungen zu verbessern und den Platzbedarf des Systems zu verringern.
Bei schneller Kurvenfahrt: Wankneigung um bis zu 45 Prozent geringer
Der wesentliche Pluspunkt des Active Body Control der zweiten Generation ist jedoch seine noch größere Leistungsfähigkeit bei der situationsgerechten Verringerung von Karosseriebewegungen: Der Wankwinkel der Karosserie bei einem dynamischen Fahrmanöver verringert sich um mehr als 45 Prozent - von bisher 2,2 auf 1,2 Grad. Bei schneller Kurvenfahrt - beispielsweise in einer Autobahnausfahrt - reduziert das ABC-Fahrwerk der zweiten Generation den Wankwinkel auf nur noch 0,7 Grad.
Weitere Besonderheiten des Active Body Control sind die variable Wankmomentenverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, die das System je nach Fahrgeschwindigkeit automatisch vornimmt und so agiles Fahrverhalten mit bester Fahrstabilität verbindet. Außerdem erfolgt eine Beladungsadaption: Anhand der Plungerwege und der Federwege berechnet der ABC-Computer das tatsächliche Fahrzeuggewicht und berücksichtigt diesen Wert für die aktive Fahrwerksregelung.
Auf Knopfdruck: Individuelle Fahrwerks- und Getriebe-Charakteristik
Darüber hinaus bietet die neue CL-Klasse einen „S/C/M“–Taster in der Mittelkonsole, mit dessen Hilfe der Autofahrer die Gesamtcharakteristik des Coupés von „komfortabel“ auf „sportlich“ verändern kann:
    Comfort: Das Automatikgetriebe wechselt die Fahrstufen bei niedrigen Motordrehzahlen, das CL-Coupé fährt in dieser Schalterposition im zweiten Gang an. Das ABC-Fahrwerk arbeitet im Komfort-Modus, Fahrbahnunebenheiten und Bodenwellen werden komfortabel bedämpft.
  • Sport: Das Automatikgetriebe nutzt beim Gangwechsel den Drehzahlbereich der Motoren aus. Das ABC-Fahrwerk arbeitet im Sport-Modus, Fahrbahnunebenheiten und Bodenwellen werden nun straffer bedämpft. Gleichzeitig wird die Kennlinie des Fahrpedals verändert, sodass der Motor spontaner auf das Gasgeben des Autofahrers reagiert.
  • Manual: Das Automatikgetriebe lässt sich manuell per Tastendruck am Lenkrad bedienen. Dabei verkürzen sich die Schaltzeiten gegenüber dem „Sport“-Modus nochmals deutlich. Die Fahrwerkseinstellung des Active Body Control entspricht dem Sportmodus, ebenso die Kennlinie des Fahrpedals.
  • Ist die CL-Klasse auf schlechten Straßen unterwegs, die eine größere Bodenfreiheit erfordern, kann der Autofahrer die Karosserie durch Tastendruck um 45 Millimeter anheben. Bei schneller Fahrt senkt ABC die Karosserie im „Sport“-Programm automatisch um bis zu zehn Millimeter ab, um den Luftwiderstand zu verringern und den Kraftstoffverbrauch zu senken.
    Vorderachse: Vierlenker-Technik nochmals verbessert
    Neben der Weiterentwicklung des ABC-Systems beschäftigten sich die Mercedes-Ingenieure auch mit der Untersuchung verschiedener Achskonzepte für das neue Luxus-Coupé. Die Ergebnisse digitaler Konstruktions- und Testverfahren sowie aufwendige Praxisversuche bestätigten die Fachleute in der Erkenntnis, dass die Vierlenker-Technik an der Vorderachse die meisten Vorteile bietet. Sie wurde im Detail weiterentwickelt - vor allem in puncto Komfort.
    Die Räder der Vorderachse werden von einer sogenannten Hochlenkerachse geführt. Sie besteht aus einem Querlenker aus Aluminium in der oberen Lenkerebene sowie einer unten angeordneten Aluminium-Zugstrebe und einem aus Stahl geschmiedeten Federlenker. Beide Lenkerebenen sind durch Achsschenkel miteinander verbunden. Die vierte Komponente, die der Vierlenkerachse ihren Namen gibt, ist die Spurstange; sie stellt die Verbindung zwischen den Vorderrädern und der quer liegenden Zahnstangenlenkung her.
    Ein wesentlicher Pluspunkt der Mercedes-Vierlenkerachse ist die Auflösung der unteren Lenkerebene. Sie ermöglicht eine günstige Achskinematik und ist nahezu unempfindlich gegenüber Schwingungen aufgrund von Reifenunwucht oder Bremskraftschwankungen. Auf dieser guten Basis haben die Ingenieure Kinematik und Elastokinematik der CL-Klasse neu abgestimmt und im Vergleich zum Vorgängermodell optimiert. Die Sicherheitsfachleute im Mercedes-Benz Technologie Center lieferten einen weiteren wichtigen Grund, sich für das Vierlenkersystem zu entscheiden: Beim Frontal-Crash bietet es im Bereich der unteren Lenkerebene größere Deformationswege als andere Achskonzepte und kann deshalb die kinetische Energie mit höherem Wirkungsgrad absorbieren.
    Auch die im Vergleich zum Vorgängermodell größere Spurweite (vorn + 24, hinten + 29 Millimeter) und der längere Radstand (+ 70 Millimeter) schaffen weitere wichtige Grundvoraussetzungen für den noch besseren Fahrkomfort und die vorbildliche Fahrdynamik der neuen CL-Klasse. Die Daten:
    Radstand               mm 2955
    Spurweite vorn      mm 1601
    Spurweite hinten   mm 1607
    Lenkung: Mittenzentrierung für sicheres, stabiles Fahrgefühl
    Das Lenkgetriebe befindet sich wie bisher vor der Radmitte und damit in einer Position, die in Kurven das leicht beherrschbare, untersteuernde Eigenlenkverhalten des Mercedes-Luxus-Coupés unterstützt. Die servounterstützte Zahnstangenlenkung hat eine variable Übersetzung (50,1 bis 60,5 Millimeter pro Lenkradumdrehung), die im mittleren Bereich etwas indirekter arbeitet als in den äußeren Stellungen. Je niedriger das Tempo, desto größer die Servo-Unterstützung: Unterhalb von 200 km/h verringert sich das Lenkmoment kontinuierlich je nach Fahrgeschwindigkeit, sodass der Autofahrer beim langsamen Einparken nur noch etwa ein Drittel der maximalen Lenkkraft aufbringen muss.
    Ein Novum in der CL-Klasse ist die variable Mittenzentrierung: Mithilfe des elektrohydraulischen Parameter-Servoventils wird ein Zentriermoment erzeugt, das mit steigendem Tempo zunimmt und dem Fahrer in der Mittellage ein sicheres und stabiles Fahrgefühl bietet. Bei Fahrzeugstillstand ist dieses zusätzliche Lenkmoment indes nicht aktiviert, sodass die Vorteile der geschwindigkeitsabhängigen Parameterlenkung voll genutzt werden können.
    Die Teleskop-Lenksäule ist elektrisch in der Höhe und in der Längsposition einstellbar und bietet als zusätzliches Komfortmerkmal eine automatische Ein- und Ausstiegshilfe: Nachdem der Autofahrer den elektronischen Zündschlüssel abgezogen hat, fährt das Lenkrad nach oben und vergrößert so die Beinfreiheit. In dieser Position bleibt das Lenkrad bis der Schlüssel wieder im Zündstartschalter steckt und fährt dann wieder in die zuvor gespeicherte Position.
    Für die neue CL-Klasse hat Mercedes-Benz ein Vierspeichen-Lenkrad mit einem Durchmesser von 390 Millimetern entwickelt, dessen Struktur aus Magnesium-Druckguss sich bei einem Frontalaufprall gezielt verformt und somit das Verletzungsrisiko des Fahrers verringert. Mit den griffgünstig integrierten, beleuchteten Bedientasten ist das Lenkrad ein wichtiger Bestandteil des Bedienkonzepts der neuen CL-Klasse. Eine elektrische Lenkradheizung ist auf Wunsch lieferbar.
    Hinterachse: Komplett aus Aluminium
    Weil die Raumlenker-Technik nach wie vor unübertroffen ist, blieben ihr die Mercedes-Ingenieure auch bei der neuen CL-Klasse treu, verbesserten sie jedoch im Detail: Der Hinterachsträger ist als eine nach vorne offene Aluminium-Konstruktion mit geschraubter vorderer Querbrücke von dem bisherigen Bauteil gestaltet. Geringeres Gewicht, höhere Festigkeit und kompaktere Abmessungen sind die wichtigsten Vorteile dieses neuen Fahrschemels.
    Durch konsequenten Leichtbau reduzierten die Mercedes-Ingenieure das Gewicht der ungefederten Massen an der Hinterachse deutlich und verbessern dadurch Fahrverhalten und Fahrkomfort gleichermaßen. Vier der fünf Lenker bestehen aus geschmiedetem Aluminium, der Federlenker wurde als einschaliges Aluminium-Blechteil konstruiert und der Radträger besteht aus Aluminium-Druckguss. Zudem wurde die Steifigkeit der radführenden Bauteile erhöht.
    Weiteres Augenmerk widmeten die Sindelfinger Fachleute der Entkopplung von Schwingungen, die vom Hinterachsgetriebe über den Achsträger in den Innenraum übertragen werden können. Um diesen Effekt zu minimieren, entwickelten sie drei großvolumige Gummilager.
    Bremssystem: ADAPTIVE BRAKE für hohe Sicherheit und mehr Komfort
    ADAPTIVE BRAKE - das aus der S-Klasse bekannte, neu entwickelte Bremssystem gehört auch zur Ausstattung des neuen CL-Coupés. Es ermöglicht die elektronische Steuerung der hydraulischen Zweikreis-Bremsanlage, die dadurch eine Reihe von Assistenzfunktionen für Sicherheit und Komfort bietet:
    • HOLD: Nachdem das Luxus-Coupé bis zum Stillstand abgebremst wurde, genügt es, das Bremspedal kurzzeitig noch etwas weiter zu treten, um diese Funktion zu aktivieren. Die CL-Klasse wird dann von der Bremse gehalten - auch wenn der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt. Auf diese Weise verhindert die HOLD-Funktion ein unbeabsichtigtes Anrollen beim Ampel-Stopp oder im Stop-and-go-Verkehr.
  • Berganfahrhilfe: Mit dieser Zusatzfunktion verhindert ADAPTIVE BRAKE das Zurückrollen der CL-Klasse, wenn der Autofahrer beim Anfahren am Berg vom Brems- auf das Gaspedal wechselt. Erkennt die Sensorik, dass der Zweitürer an einer Steigung hält, schaltet sich die Anfahrhilfe automatisch ein und hält den Bremsdruck für kurze Zeit konstant, um das Anfahren zu erleichtern.
  • Vorfüllen: Eine Notbremssituation erkennt das Bremssystem, wenn der Fahrer abrupt den Fuß vom Gaspedal nimmt. ADAPTIVE BRAKE erhöht in diesem Fall den Druck in den Bremsleitungen und legt so die Beläge an die Brems-scheiben an, die dann beim Tritt aufs Bremspedal sofort mit voller Kraft zupacken können. Das System unterstützt auf diese Weise den Bremsassistenten bzw. den Bremsassistenten PLUS.
  • Trockenbremsen: Bei Nässe sorgt ADAPTIVE BRAKE durch regelmäßige kurze Brems-Impulse dafür, dass der Wasserfilm auf den Bremsscheiben abgestreift wird und die Bremse bei einer Bremsung mit vollem Wirkungsgrad arbeiten kann. Diese automatische Trockenbremsfunktion wird immer dann aktiviert, wenn der Scheibenwischer der CL-Klasse eine bestimmte Zeit lang läuft. Die fein dosierten Brems-Impulse nimmt der Fahrer nicht wahr.
  • Groß dimensionierte Bremsscheiben an Vorder- und Hinterachse schaffen die technische Grundlage für eine sichere Verzögerung mittels ADAPTIVE BRAKE. Ihr Durchmesser beträgt je nach Motorversion vorn bis zu 360 und hinten bis zu 330 Millimeter. Die vorderen Bremsscheiben sind perforiert. Die Löcher leiten Nässe und Schmutz ab, sodass die Bremse auch bei widrigen Wetterverhältnissen zuverlässig und mit sehr guten Verzögerungswerten arbeitet. Die Bremsendaten:
    Vorderachse CL 500 CL 600
    Bremssattel
    Belagfläche
    Bremsscheibe
    Durchmesser
    Dicke
    4-Kolben-Festsattel
    2 x 77 cm²
    Innen belüftet, perforiert 350 mm
    32 mm
    6-Kolben-Festsattel
    4 x 120 cm²
    Innen belüftet, perforiert
    360 mm
    36 mm
    Hinterachse    
    Bremssattel
    Belagfläche
    Bremsscheibe
    Durchmesser
    Dicke
    1-Kolben-Faustsattel
    2 x 38 cm²
    Innen belüftet
    320 mm
    24 mm
    4-Kolben-Festsattel
    2 x 48 cm²
    Innen belüftet
    330 mm
    26 mm
    Feststellbremse: Komfortabel mit Elektromotor
    Serienmäßig geht die neue CL-Klasse mit einer elektrischen Feststellbremse an den Start, die höchsten Bedienkomfort bietet. Ein Tastendruck an der Instrumententafel genügt, um die Bremse zu aktivieren. Legt der Autofahrer eine Fahrstufe ein und fährt an, löst sich die Bremse automatisch wieder. Die Kernstücke der Neuentwicklung sind zwei separate Servo-Trommelbremsen an den Hinterrädern und ein Elektromotor mit Reduktionsgetriebe, der die Bremsbacken mittels Seilzügen anlegt. Die elektrische Feststellbremse lässt sich auch bei ausgeschaltetem Motor schließen.
    Fahrsicherheitssysteme: Mit neuen Funktionen noch leistungsfähiger
    ABS, ASR, ESP®, Bremsassistent - die bewährten, von Mercedes-Benz entwickel-ten Fahrsicherheitssysteme gehören zur Serienausstattung der CL-Klasse und bie-ten neue Zusatzfunktionen.
    So haben die Mercedes-Ingenieure das Anti-Blockier-System (ABS) mit einer zusätzlichen Technik ausgestattet, die das Bremsen auf einseitig rutschigem Untergrund noch sicherer macht. Das System erkennt solche Situationen und steuert den Bremsdruck so, dass der Autofahrer bei der Spurhaltung und zum Erreichen des optimalen Bremswegs bestmöglich unterstützt wird. Auch beim Bremsen in der Kurve bietet das ABS der neuen CL-Klasse noch mehr Sicherheit, indem es durch bedarfsgerechte Verteilung der Bremskräfte ein Giermoment erzeugt, das der Drehneigung des Fahrzeugs entgegenwirkt und es stabilisiert. Um solche Situationen zuverlässig zu erkennen, nutzt das Bremssystem die Daten der ESP®-Sensoren.
    Ebenso verbessert das Elektronische Stabilitäts-Programm die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR): ESP®-Sensoren liefern Online-Informationen über den jeweiligen Reifenschlupf und ermöglichen damit eine noch präzisere Aktivierung der Traktionsregelung, die vor allem das Vorwärtskommen auf eisglatten Straßen deutlich verbessert. Eine weitere ASR-Funktion ist die sogenannte Schneeketten-Logik. Das System erkennt automatisch anhand der Antriebskräfte und des Fahrwiderstands, dass Schneeketten montiert sind und passt die Antriebs-Schlupf-Regelung dementsprechend an.
    Eine neue Giermomenten-Regelung erfasst bei schneller Kurvenfahrt erstmals auch die jeweilige Reifensteifigkeit und verbessert somit die ESP®-Regelung, wenn die CL-Klasse mit Winterreifen ausgerüstet ist. Das neue elektronisch gesteuerte Bremssystem ADAPTIVE BRAKE bietet zusätzliche Vorteile, weil der Bremskraftverstärker elektronisch selektiv angesteuert wird und ESP® dadurch besonders feinfühlig und komfortabel arbeiten kann. Zugleich ist das System aber auch schneller und leistungsfähiger als bisher: Automatisch verringert ESP® den Abstand zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe, wenn Schleudergefahr droht und die CL-Klasse durch gezielte Brems-Impulse wieder stabilisiert werden muss.
    Reifendruckverlust-Warnung serienmäßig
    Über den Luftdruck in den Reifen wachen das Elektronische Stabilitäts-Pro-gramm ESP® oder ein spezielles Kontrollsystem auf Basis der Funktechnik:
    • ESP® vergleicht kontinuierlich die Drehzahlen der Räder, die hauptsächlich von der Fahrgeschwindigkeit, der Beladung und vom Reifenluftdruck abhängig sind. Zusätzlich überprüft das Steuergerät automatisch auch andere fahrdynamische Messgrößen wie Querbeschleunigung, Gierrate und Radmomente, um den Luftdruckverlust in einem Reifen sicher zu diagnostizieren. So erkennt das System Abweichungen und informiert den Autofahrer per Zentral-Display: „Reifendruck, Reifen überprüfen.“ Die Reifendruckverlust-Warnung auf Basis der ESP®-Technik gehört zur Serienausstattung der CL-Klasse.
  • Beim Reifendruck-Kontrollsystem (auf Wunsch lieferbar) misst eine Sensorik sowohl Luftdruck als auch Lufttemperatur im Inneren der Pneus und sendet diese Daten per Funk in regelmäßigen Intervallen an eine Empfangsantenne am Unterboden. Basierend auf einer intelligenten Software werden die Radpositionen automatisch lokalisiert, sodass dem Autofahrer per Zentral-Display gezielt Informationen über den Luftdruck in jedem der vier Reifen gegeben werden.
  • Um bei einer Reifenpanne mobil zu bleiben, bietet Mercedes-Benz auf Wunsch Reifen mit Notlaufeigenschaften an. Sie zeichnen sich durch selbsttragende Seitenwände aus. Damit können Mercedes-Kunden trotz Reifenpanne mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h bis zu 100 Kilometer weit fahren.
    Ihr Presse-Kontakt
    Michael
    Allner
    Baureihen S-, CL-, SL-, SLK-Klasse, Maybach, MB Guard
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    Fax: +49 711 17-98646
    Wolfgang
    Zanker
    Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Testwagenmanagement, Sportkommunikation
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