Die Forschungsfahrzeuge von Mercedes-Benz
Stuttgart
17.10.2011
Die Zukunft des Originals: Die Forschungsfahrzeuge von Mercedes-Benz
  • Forschung ist ein Fundament der Originalität
  • Seit dem F 100 aus dem Jahr 1991 tragen die Forschungsfahrzeuge das „F“ im Modellnamen
  • Erprobung neuer Fahrzeugkonzepte mit visionären Details
Stuttgart – Forschung ist ein Motor des Fortschritts. Dieser Grundsatz treibt schon Carl Benz an, als er 1886 den berühmten Patent-Motorwagen konstruiert. Er rechnet und tüftelt, verwirft und baut schließlich doch – und heraus kommt ein Fahrzeug, das mit bisherigen Fahrzeugen nur noch die Räder gemein hat. Alles andere ist originär anders und damit ein großer Wurf: Es ist das erste Automobil.
Daimler ist der älteste Automobilhersteller der Welt und immer war klar, dass Forschung und Innovation die Basis des Erfolgs sind. Die Marke Mercedes-Benz folgt diesem Grundsatz. Technik unter dem Zeichen des Sterns ist ihrer Zeit immer voraus und setzt weltweit Maßstäbe. Das gilt in besonderem Maß für die Forschungsfahrzeuge des Unternehmens: Was die Designer und Ingenieure dort in einem fahrbaren Auto verwirklichen, reicht weit in die Zukunft – doch manches Merkmal findet sich schon bald in einem Serienfahrzeug mit dem Stern wieder.
Diesem Weg der Innovationen hat sich Daimler verschrieben und präsentiert der Öffentlichkeit in nahezu regelmäßigen Abständen Forschungsfahrzeuge. Sie spiegeln ein junges Kapitel in der 125-jährigen Unternehmensgeschichte wider, und es ist ein faszinierendes Kapitel. Denn der Blick auf die bisherigen Forschungsfahrzeuge geht zurück und reicht gleichzeitig in die Zukunft des Automobils – und damit bis zum F 800 Style.
Mercedes-Benz hat neue Fahrzeugkonzepte immer am rollenden Objekt erprobt. Das geschieht noch konsequenter von 1969 an: Im C 111 wird zunächst der Wankelmotor getestet, später sind es andere Antriebe. Damit ist er ein Vorläufer der Forschungsfahrzeuge. Deren Geschichte beginnt 1978 mit dem „Auto 2000“, mit ihm steigt Mercedes-Benz tief in die Grundlagenforschung für neue Autos ein. Es folgt das NAFA im Jahr 1981. Die aktuelle Namensreihe wird vom F 100 aus dem Jahr 1991 angeführt – das „F“ kürzt den Begriff Forschungsfahrzeug ab. Sie dienen nicht nur der Erprobung einzelner Komponenten, sondern zeigen in Form des fahrfertigen Autos oftmals ein völlig neues Fahrzeugkonzept, das mit vielen zukunftweisenden Technologien ausgestattet ist.
Neben Forschungsfahrzeugen unterscheidet das Unternehmen mehrere andere Fahrzeugtypen, die der Entwicklung neuer Modelle dienen.
Technologieträger sind Serienfahrzeuge, die mit neuer Technologie zwecks Erprobung ausgerüstet sind. So hat die Daimler Forschungsabteilung beispielsweise mehrere modifizierte A-Klasse-Fahrzeuge eingesetzt, um Brennstoffzellensysteme und -antriebe zu testen, bevor diese Technik in der B-Klasse F-CELL in Kleinserie auf den Markt gekommen ist.
Erprobungsträger sind enge Verwandte der Forschungsfahrzeuge. Sie dienen dazu, neue Technologien aus dem Forschungslabor hinaus auf die Teststrecke zu bringen, um sie in der Fahrpraxis zu erproben.
Konzeptfahrzeuge sind bei der Daimler AG baureihennahe, fahrbereite Fahrzeugstudien. Sie positionieren einen zukünftigen Fahrzeugtyp am Markt. Ein Beispiel ist die Studie A von 1993, die einige charakteristische Eigenschaften der späteren A-Klasse zeigt. Konzeptfahrzeuge sind mit neuartiger Technik ausgestattet, die bereits in Serienfahrzeugen zum Einsatz kommt oder kurz vor der Serienreife steht.
Fahrzeugstudien sind Machbarkeitsstudien, die neue Ideen in Form eines kompletten Autos zeigen. Meist sind sie nicht straßentauglich. In diese Kategorie fällt die Studie NAFA (Nahverkehrsfahrzeug), die vor 30 Jahren entstanden ist. Sie hat eine kurze und hohe Karosserie und ist damit ein Wegbereiter der Mercedes-Benz A-Klasse und des smart fortwo.
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Birgit
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