-
Travego mit Active Brake Assist setzt neue Sicherheitsstandards
-
Erster Travego der neuen Generation ausgeliefert
-
Glauch Reisen fährt mit der Zukunft
Stuttgart – Es ist ein Debüt. Der erste Mercedes-Benz Travego mit dem vielfach preisgekrönten Sicherheitsassistenten Active Brake Assist (ABA) ist im Mannheimer Omnibuswerk an den Kunden Glauch Reisen übergeben worden. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Travego L der neuesten Generation. „Dass wir diesen Travego jetzt schon auf die Straße bringen, macht uns besonders stolz“, betont Henri Paccalin, Senior Manager Export Sales, Mercedes-Benz Omnibusse, als er den symbolischen Travego-Schlüssel an Tobias Glauch, Geschäftsführer Glauch Reisen GmbH & Co. KG, überreicht. In der Reisesaison 2009 wird der neue Travego exklusiv für den ADAC die „Reiseträume in Gelb“ vertreten.
Zum ersten Mal kommt damit in einem Mercedes-Benz Omnibus der Active Brake Assist zum Einsatz. Bei dem schweren Mercedes-Benz Lkw ist das herausragende Sicherheitssystem 2006 eingeführt und vom ADAC mit dem „Gelben Engel“ ausgezeichnet worden. Das als Notbrems-Assistent bekannte aktive Sicherheitssystem leitet bei akuter Gefahr eines Auffahrunfalls auf ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug nach abgestuften Warnhinweisen automatisch eine Vollbremsung ein, sollte der Fahrer nicht selbst reagieren. „Sicherheit stand bei der Wahl unseres Fahrzeugs im Mittelpunkt“, verrät Tobias Glauch. „Wir wurden 2004 vom ADAC zum besten Omnibusreiseunternehmen in Nordrhein-Westfalen gewählt, dem wollen wir auch in puncto Sicherheit gerecht werden.“
Neuer Active Brake Assist hilft aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden
Der Active Brake Assist (ABA) basiert auf dem Abstandsregeltempomaten (ART). Er nutzt den Radarsensor des ART, der mit seinen drei Radarkeulen innerhalb eines definierten Bereiches vor dem Omnibus fahrende Hindernisse erkennen kann. Fortlaufend werden der Abstand und die Relativ-Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug erfasst und ausgewertet. Droht bei unverändert beibehaltener Verkehrssituation ein Unfall, kommt zunächst ein gestuftes Warnkonzept zum Einsatz, danach die Vollbremsung. Zunächst wird der Fahrer durch ein rot aufleuchtendes Dreieck mit dem Umriss eines Fahrzeugs in der Instrumententafel sowie akustisch mit einem anschwellenden Ton gewarnt. Verschärft sich die Kollisionsgefahr, wird eine Teilbremsung eingeleitet. Die Technik nimmt dabei durch einen sanften Anstieg des Bremsdrucks Rücksicht auf die Fahrgäste an Bord. Reagiert der Fahrer weiterhin nicht, leitet das System im letzten Schritt selbstständig eine Vollbremsung ein. Kommt der Omnibus zum Stillstand, wird automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet. ABA hilft somit aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden und kann Menschenleben retten.
Komfort der neuesten Generation
In der Reisesaison 2009 wird der neue Travego L exklusiv für den ADAC die „Reiseträume in Gelb“ vertreten. Deshalb trägt der auffallend gelb beklebte doppelachsige Reisebus auch den ADAC-Schriftzug plakativ auf beiden Seiten. Mit 13,99 Metern Länge und einer 4-Sterne-Bestuhlung (1/52) in Softline Polsterung, Bordküche, Kühlschrank, Kühltruhe, Toilette und 35 kW Aufdachklimaanlage wird der künftige Einsatzzweck deutlich. Die Fahrgäste erwarten gehobene Omnibusreisen, und das europaweit. Die neue Generation Travego glänzt ohnehin mit ihrem Komfort. So kommen nun große Monitore mit 19-Zoll-Bildschirmdiagonale zum Einsatz. Sie ermöglichen ungetrübten Film- und Fernsehgenuss von jedem Sitzplatz. Außerdem wurden Innendecke und Gepäckablagen neu gestaltet.
Sicherheit hat Priorität
Mercedes-Benz verfolgt die Vision des unfallfreien Fahrens. Zu ihrer Verwirklichung stellt das integrale Sicherheitskonzept von Mercedes-Benz einen wesentlichen Beitrag dar. Von der Sicherheit beim Fahren über die Sicherheit in Gefahrensituationen, dem Schutz im Falle eines Unfalls bis hin zur Minimierung von Unfallfolgen – das Konzept deckt alle Phasen automobiler Sicherheit ab. Dass der „gelbe Engel“ konsequent diesen Sicherheitsgedanken fortschreibt, zeigen die vielen Sicherheitsfeatures, mit denen die neue Generation unterwegs sein wird. Neben dem Active Brake Assist ist außerdem das patentierte passive Sicherheitssystem Front Collision Guard (FCG) als effektiver Schutz von Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall Serie. Der FCG besteht aus einem komplexen Sicherheitssystem. Es beginnt mit einem Querprofil, das bei einem Unfall im Sinne des Partnerschutzes einen Unterfahrschutz bildet und zum Beispiel das Unterfahren eines Pkw verhindern kann. Hinter diesem Profil ist eine Struktur aus Crash-Elementen angeordnet, die im Falle eines Aufpralls gezielt Energie abbauen. Bei einem schweren Frontal-Unfall vergrößert sich der Überlebensraum dank FCG um wesentliche Zentimeter. Zahlreiche weitere Details erhöhen das vorbildliche Sicherheitsniveau, beispielsweise das neue Abbiegelicht sowie der Regen-/Lichtsensor.
Glauch Reisen zählt zu den Besten
Das vor über 50 Jahren gegründete Unternehmen Glauch wurde 2004 anlässlich eines ADAC Reisetests mit dem Prädikat „Bestes Reisebusunternehmen Nordrhein-Westfalens“ ausgezeichnet. Trotz dieser Ehrung hat der Viersener Betrieb seine Sicherheits- und Qualitätsphilosophie weiter ausgebaut. In dem 25 Fahrzeuge fassenden Fuhrpark ist heute kein Reisebus älter als vier Jahre. Alle drei Monate lässt Glauch seine Busse einer technischen Prüfung durch TÜV oder Dekra unterziehen. Doch neben den omnibusspezifischen Sicherheitsaspekten legt Glauch insbesondere auf die gute und kontinuierliche Ausbildung seiner Fahrer Wert. Regelmäßige Praxis-Schulungen gehören hierzu ebenso wie die strikte Einhaltung der Lenkzeiten. Mit dem Luxus-Reisebus Travego im speziellen ADAC Design veranstaltet Glauch in Kooperation exklusive Reisen durch ganz Europa.