Neues aus dem Bereich DaimlerChrysler Buses 2007
Kortrijk
04.09.2007
Weltpremiere der neuen Setra TopClass 400
  • Reisebusse noch ausgereifter und attraktiver
  • Viele Kundenvorteile durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket
  • Aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau
  • Noch leistungsfähigere Motoren
  • Mehr Platz durch Vorbauverlängerung
  • Wank-Nick-Regelung und Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung
  • Gewichtsreduzierung erreicht
  • TopClass 400 zum dritten Mal „Nutzfahrzeug des Jahres“
  • Zahlreiche Sicherheitssysteme
Höhepunkt des diesjährigen Messeauftritts auf der „Busworld“ im belgischen Kortrijk ist die Vorstellung der neuen TopClass 400, die sich nun noch attraktiver präsentiert. Denn obwohl die Marke auf hohe Verkaufs­zahlen, positive Kundenreso­nanzen sowie zahlreiche internationale Auszeich­nungen mehr als stolz sein kann, setzt Setra auch weiterhin auf stetig steigende Qualität, Technik, Sicherheit und Kom­fort. Und so haben die Entwicklungs­ingenieure und Designer in enger Zusam­menarbeit mit Produktion und Vertrieb eine Vielzahl technischer Lösungen und Weiter­­entwicklungen in alle Typen der Reisebus­gene­ration TopClass 400 einfließen lassen. Ausgenommen sind Sondermodelle wie z.B. die Rechts­lenker-Version.
Viele Kundenvorteile durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket
Werner Staib, Geschäftsführer Setra Omnibusse ist stolz darauf, dass die Wertigkeit der Setra Top-Reisebusse noch einmal gesteigert werden konnte, ohne dabei das Gesicht des Setra zu verändern: „Unser Ziel war es, durch minimale optische Ver­änderungen eine maximale Anzahl an technischen Verbesserungen zu erzielen.“
Aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau
An erster Stelle der vielseitigen Modellpflege, die in Kortrijk an einem S 416 HDH und einem S 415 HD erstmals zu sehen sein werden, steht das Thema Sicherheit. Hier bietet Setra die Baureihe TopClass 400 serienmäßig mit einem verschiebbaren Fahrerarbeitsplatz sowie mit integrierter Absorberstruktur an. Das Zusammenspiel dieser beiden Subsysteme wurde in zahllosen Crashsimulationen optimiert. Ergeb­nis ist eine deutliche Steigerung der passiven Sicherheit für Fahrer und Reise­be­gleiter. Die Wirksamkeit des Sicher­heitssystems wurde auch in mehreren Crash­ver­suchen unter Beweis gestellt. Sowohl der verschiebbare Fahrerarbeitsplatz als auch die Absorberstruktur sind Elemente des neuen Front Collision Guard (FCG), der zu­dem zum Schutz etwaiger Unfallgegner einen Unterfahrschutz nach ECE-R 93 bietet. Und so stehen die drei Buchstaben zukünftig für ein Höchstmaß an Schutz für Fahrer und Fahrgäste von Setra Reisebussen.
Während der FCG die passive Sicherheit deutlich erhöht, gibt es auch Neuerungen auf dem Gebiet der aktiven Sicherheit. So leuchtet beispielsweise ein neues Licht­element in der Frontpartie beim Abbiegen des Fahrzeuges den voraus­liegen­den Kreuzungsbereich aus. Der Nebelscheinwerfer wird bei einer Geschwindig­keit von unter 40 km/h automatisch durch den Fahrtrichtungs­an­zeiger aktiviert und wird zum Abbiegelicht.
Zudem sind die Fahrzeuge der TopClass 400 nun mit Licht- und Regensensoren ausgerüstet, die ebenfalls automatisch auf die entsprechenden Witterungs­verhält­nisse reagieren und bei Bedarf das Fahrlicht aktivieren bzw. den Scheiben­wischer einschalten.
Die beiden Begrenzungsleuchten an den oberen Frontpartie-Ecken sind nun in LED-Technik und garantieren so eine noch deutlich längere Lebensdauer. Und: Eine neue Wischersteuerung sorgt nun dafür, dass durch eine Verlangsamung der Wischer­­blätter vor dem Umkehrpunkt eine deutliche Geräuschreduzierung der Anlage erreicht wird.
Noch leistungsfähigere Motoren
Eine weitere Qualitätssteigerung ist zwar nicht auf Anhieb sichtbar, dafür beim Tritt aufs Gaspedal umso deutlicher spürbar. Denn ab sofort können die Bus­unter­neh­mer sich auf noch mehr Kraft verlassen. Damit bezwingt der Setra auch die steils­ten Berge noch bequemer und gelassener. Unter der neu gestalteten Motor­haube, die nun nicht mehr als Hubklappe, sondern Regenwasser abweisend als Schwenk­klappe im Heck integriert ist, haben nun deutlich leistungsfähigere Motoren Platz gefunden. So bietet Setra den S 415 HD, den S 415 HDH, den S 416 HDH und den S 417 HDH mit dem Reihen-Sechs-Zylinder OM 457 LA mit 315 kW/428 PS und 2 100 Nm oder 335 kW/455 PS und 2 200 Nm an. Auf Wunsch ist der V8-Zylinder OM 502 LA mit 370 kW/503 PS und 2 300 Nm erhält­lich, der serienmäßig im Doppel­­stockbus S 431 DT eingebaut ist. Der kompakte Reisebus S 411 HD ist mit dem V6-Zylin­der OM 501 LA mit 300 kW/408 PS und 1 900 Nm ausgerüstet. Neu ist auch das automati­sierte 8-Gang-Schaltgetriebe Power-Shift GO 240-8/MPS, das zusätzlich zur ZF AS Tronic zur Verfügung steht. Alle Motoren erfüllen die Euro 4-Ab­gasnorm und auf Wunsch auch die Euro 5-Norm.
Mehr Platz durch Vorbauverlängerung
Die neue TopClass 400 fährt nicht nur mit mehr Leistung vor. Sie sammelt auch durch eine Vorbauverlängerung um 200 mm deutliche Komfortpunkte bei Reise­gast und Fahrer. 14 Zentimeter im Rohbau bieten dem Bus-Chauffeur noch mehr Ver­stell­möglichkeiten, sieben Zentimeter sind es für den Reisebegleiter, der nun eine Bein­freiheit auf dem Niveau einer 4-Sterne-Bestuhlung hat.
Der S 411 HD kommt mit einer geringeren Vorbauverlängerung aus. Der Setra „Club­bus“ bleibt durch seine kompakten 10,16 Meter Länge auch weiterhin der „Wendigste“ der Ulmer Reisebus-Familie.
Der Radstand des S 415 HDH wurde um 100 mm verlängert, so dass die Fahrzeug­länge des Dreiachsers nun 12,30 Meter beträgt. Und: Durch die Verlagerung des Fahrerruheraums hinter den Einstieg II bieten die Superhoch­decker S 415 HDH, S 416 HDH und S 417 HDH zusätzlichen Platz für einen zweiten Begleitersitz. Und im hinteren Türbereich ist das Aus- und Einsteigen bei diesen Omnibus-Typen nun noch bequemer möglich. Denn Setra hat die Super­hochdecker der neuen Top­Class 400 mit einer zusätzlichen Ausstiegshilfe versehen.
Wank-Nick-Regelung und Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung
Stichwort Fahrgefühl. Auch hier werden die Fahrgäste von Setra wie auf Händen getragen. Die als Sonderausführung erhältliche Wank-Nick-Regelung sorgt durch eine kontrollierte Gegensteuerung dafür, dass das Fahrzeug nicht „aufschaukelt“ und sowohl in Kurven, als auch auf unebenen Straßen so sanft wie möglich dahin­gleitet. Das ist auch ein Verdienst der erstmals in der TopClass 400 integrierten Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung. Das garantiert eine hohe Laufruhe und ergibt zudem eine Gewichtsreduzierung von 160 Kilogramm.
Weitere Gewichtsreduzierung erreicht
Und auch in diesem Punkt bieten die überarbeiteten Reisebusse allen Grund zur Freude. Denn trotz einiger gewichtserhöhender Maßnahmen konnte das Gesamt­gewicht der Fahrzeuge sogar um ein Prozent reduziert werden. Dazu trägt unter anderem auch der Wegfall einer Kofferraumklappe auf der linken Seite bei, eine Neuerung, die zudem den Zugang zum Kofferraum deutlich erleichtert und be­quemer macht.
Doch nicht nur diese Maßnahme veränderte das Erscheinungsbild der Fahrzeuge. So gehört auch die Gummileiste um die Windschutzscheibe nunmehr der Ver­gangen­heit an. Eine Veränderung, die zudem den Kraftstoffverbrauch reduziert.
Das neu integrierte Abbiegelicht sowie die Anhebung des Böschungswinkels tragen dazu bei, dass das Setra Gesicht in Zukunft noch freundlicher „lächelt“.
Große Nutznießer der Modellpflege sind natürlich auch die Fahrer, die sich durch einige exklusive Neuheiten an ihrem Arbeitsplatz, der immer mehr dem eines Pkw ähnelt, noch wohler fühlen. Dazu gehören ein neu gestalteter Joystick, ein leder­bezogenes Multifunktionslenkrad mit integrierten Tasten­funktionen sowie das neue Kombiinstrument in übersichtlicher 3D-Optik.
TopClass 400 zum dritten Mal „Nutzfahrzeug des Jahres“
Mit der Präsentation der TopClass 400 hat Setra im Jahr 2001 eine neue Dimension im Reisebusbau eingeläutet, die Reisen auf höchstem Niveau für Fahr­gäste und Fahrer garantiert. Dafür stehen innovative Komforteinrichtungen mit rücken­schon­en­den Sitzen, Multimedia-Anlagen, vielseitige Kücheneinbauten und das einzigartige Glasdach über dem Mittelgang. Das ergonomisch gestaltete Cockpit verbindet elegant Funktionalität mit Ästhetik. Größere Verstellbereiche für den Fahrersitz, verbesserte Anordnung und Bedienung von Instrumenten, Schaltern und Hebeln sorgen dafür, dass der Fahrer konzentriert arbeiten kann, und erhöhen so die Sicherheit der Passagiere.
Nicht umsonst ist die TopClass 400 bereits acht Monate nach ihrem ersten Auftritt von europäischen Fachjournalisten zum „Coach of the Year 2002“ gewählt worden. Die Jury begründete ihre Wahl unter anderem mit der über­zeugenden Technik und dem auffallenden Design als Symbiose von Form und Funktion.
Die jüngste Auszeichnung gab es vor wenigen Wochen, als Setra bei der elften Leser­­wahl „Die besten Nutzfahrzeuge des Jahres 2007“ in der Kategorie „Reise­hoch­decker“ von etwa 8 500 Teilnehmern zum Sieger gekürt wurde. Der Premium-Reisebus steht damit schon zum dritten Mal in Folge an der Spitze dieses renommier­ten Wettbewerbs.
 Zahlreiche Sicherheitssysteme
Auch in puncto Sicherheit ist die TopClass 400 „best in class“, sprich: auf dem neuesten Stand der Technik. Alle Fahrzeuge sind – wie die Omnibusse der Comfort­Class 400 – mit Scheibenbremsen, elektronischem Bremssystem (EBS), Anti­blockier­­­system (ABS), Antriebs-Schlupfregelung (ASR), Bremsassistent (BA) und Elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) serienmäßig ausgerüstet, einem aktiven System zur Steigerung von Fahrsicherheit und Fahrstabilität. Die Reisebusse der Marke Setra werden auf Kundenwunsch seit 2005 mit dem Abstandsregel-Tempo­mat (ART) ausgestattet. Das System entlastet den Fahrer auf Autobahnen und Fern­straßen. Erkennt der ART ein langsameres vorausfahrendes Fahrzeug, bremst er den Omnibus automatisch ab, bis ein vom Fahrer vorgewählter Abstand erreicht ist, den der ART dann konstant einhält. Ebenfalls seit dem Jahr 2005 bietet Setra das System des Dauerbremslimiters (DBL) in Serie an. Er bremst den Reise­bus auto­matisch ab, wenn dieser zum Beispiel infolge einer schwerkraft­bedingten Beschleu­nigung beim Bergabfahren die gesetzlich vorgegebene Höchst­geschwindig­keit von 100 km/h überschreitet. Auf Wunsch bietet Setra außerdem den Spur­assistenten (SPA) an. Der SPA erkennt mit Hilfe einer Videokamera, wenn das Fahrzeug von der Spur abzukommen droht, indem er permanent den seitlichen Abstand des Omni­busses zu den Spurmarkierungs­linien der Fahrbahn kontrolliert. Droht das Fahrzeug diese Linie zu überfahren, wird der Fahrer in Sekundenschnelle durch ein Pulsieren im Sitz gewarnt – unbemerkt von den Fahrgästen. Die Vibrations­­warnung erfolgt richtungstreu durch zwei im Sitzkissen eingebaute Vibrations­motoren, die den Fahrer in Oberschenkelhöhe effektiv auf das Überfahren der Fahrbahnmarkierungen aufmerksam machen. Beim Abkommen von der Fahr­bahn auf der linken Seite er­folgt die Vibration in der linken Sitzhälfte - der Bus-Chauffeur lenkt intuitiv zurück zur Fahrbahnmitte. Die Warnung erfolgt auf der Außen­kante der Fahrbahnmarkie­rung­en, so dass dem Fahrer der größtmögliche Spielraum für ein Ausgleichmanöver zur Verfügung steht. Der Spurassistent wird zum Beispiel auf langen und monoto­nen Autobahnfahrten ab einer Fahr­geschwin­dig­keit von 70 km/h aktiviert.
Die TopClass 400 Generation umfasst den 10,16 Meter langen Clubbus S 411 HD, den 12,2 Meter langen S 415 HD, den Superhochdecker S 415 HDH mit drei Achsen und 12,3 Meter Länge, den ebenfalls dreiachsigen und 13,19 Meter langen S 416 HDH sowie den 14,05 Meter langen Superhochdecker S 417 HDH. Flagg­schiff dieses Setra Premium­programms ist der 13,89 Meter lange Doppelstockbus S 431 DT. Speziell für den nordamerikanischen Markt hat Setra den S 417 konzi­piert, der den dortigen Bestimmungen angepasst ist und im Frühjahr 2003 erstmals in den USA präsentiert wurde. Mit einem rechtsgelenkten S 415 HD ist die Ulmer Marke auch mit der Top­Class 400 in Ländern mit Linksverkehr, wie England, Irland oder Zypern auf dem Markt.
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Filipovic
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