Start für das Automatisierte Kleinteilelager im Mercedes-Benz Werk Wörth
Wörth
,
09.06.2011
  • Heute große Eröffnungsfeier des Automatisierten Kleinteilelagers (AKL) im Mercedes-Benz Werk Wörth
  • Inbetriebnahme nach nur 18 Monaten Bauzeit
  • Gesamtinvestition in Höhe von 26 Mio. €
  • Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Werk Wörth: „Das ist der Startschuss für unser neues, hochflexibles Logistiksystem, das in dieser Form in der Nutzfahrzeugbranche bisher einzigartig ist.“

Wörth - Nach nur 18-monatiger Bauzeit eröffnet das Mercedes-Benz Werk Wörth sein neues Automatisiertes Kleinteilelager (AKL). Im Beisein von Dr. Fritz Brechtel, Landrat des Landkreises Germersheim, und Harald Seiter, Bürgermeister der Stadt Wörth fand heute die offizielle Inbetriebnahme des AKL statt. Die Bauzeit von Dezember 2009 bis Anfang Juni 2011 verlief planmäßig. Seit Mai 2011 wird das AKL sukzessive mit Ladungsträgern befüllt und nimmt jetzt die Serienproduktion auf. Das AKL erlaubt die hochflexible Versorgung der Lkw-Produktion im Werk Wörth und ist ein wichtiges Kernelement des neuen Logistikkonzeptes zur effizienten Materialversorgung der Produktion.
„Das ist der Startschuss für unser neues, hochflexibles Logistikkonzept, das in dieser Form in der Nutzfahrzeugbranche bisher einzigartig ist“, so Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Werk Wörth. “Die Zeichen im Werk Wörth stehen auf Wachstum. Mit dem AKL setzen wir ein Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes und unserer Produkte. Die Markteinführung des neuen Actros für den Fernverkehr steht kurz bevor -mit dem AKL werden wir in der Lage sein, auch den neuen Actros flexibel mit den aktuellen Baureihen an einem Band zu produzieren“, erläutert Pürsün weiter.
Die Gesamtinvestitionen für das Automatisierte Kleinteilelager belaufen sich auf 26 Mio. €. Auf einer Grundfläche von über 6.600 qm wurde eine vollautomatisierte Anlage in einem neuen Gebäudekomplex errichtet, die Nutzfläche von 10.000 qm verteilt sich auf zwei Geschosse. Das AKL wird von zwölf hochdynamischen Regalbediengeräten mit einer Höhe von 14 m bewirtschaftet und hat 150.000 Behälterstellplätze. Eine Besonderheit des AKL ist die Einbindung in ein neues, innovatives Logistiksystem. Die Kleinteileanlieferung für die Lkw-Produktion im Werk Wörth erfolgt über kleine Kisten, sogenannte Ladungsträger bis maximal 20 kg. Hochfrequentierte und stündlich getaktete Routenzüge liefern die Kleinteile direkt an den Verbrauchsort. Das ermöglicht eine maximale Teileverfügbarkeit bei höchstmöglicher Effizienz und eine hohe Prozesssicherheit. Ab sofort werden im AKL rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im 2-Schicht-Betrieb arbeiten.
Rudolf Burkart, Leiter Lieferantenmanagement Werk Wörth: „Mit dem AKL haben wir erhebliche Verbesserungen in der Bauteilverfügbarkeit an den Montagebändern und somit in der Absicherung der Produktionsprozesse. Die Variantenvielfalt unserer Produkte stellt uns täglich vor neue Herausforderungen, das AKL bietet uns die größtmögliche Flexibilität diese zu beherrschen.“
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