Der Unimog auf der demopark 2011 – Einsatzvielfalt am praktischen Beispiel
Stuttgart
28.06.2011
  • 25 Unimog auf dem Messestand von Mercedes-Benz
  • Neu: Unimog U 20 mit Kriechganggetriebe
  • Schwerpunkt Sicherheit
  • Hohe Wirtschaftlichkeit auf Transportstrecken
  • 60 Jahre Mercedes-Benz Unimog – Erfolg einer Idee
Rekordzahlen bietet die Fachmesse demopark auch in ihrer diesjährigen Ausgabe: Rund 300 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen vom 26. bis 28. Juni auf dem Flugplatz Kindel bei Eisenach bereit, mehr als 350 Aussteller haben sich angemeldet, über 30 000 Besucher werden erwartet. Die demopark hat als größte europäische Freilandausstellung rund um Grünflächenpflege, Landschafts- sowie Sport- und Golfplatzbau einen hohen Stellenwert in der Branche. Die Besucher sind vom Fach, sie kommen aus Kommunen und anderen Behörden sowie von privaten Dienstleistern. Der Erfolg der Messe liegt im Konzept des Ausstellens und Vorführens. Produkte und Dienstleistungen lassen sich auf der im Turnus von zwei Jahren nun schon zum siebenten Mal durchgeführten demopark praxisnah erfahren.
25 Unimog auf dem Messestand von Mercedes-Benz
Platz- und Landschaftspflege, Arbeiten auf Grünanlagen, der Wegebau sowie Dienstleistungen verschiedener Art sind als Ausstellungsschwerpunkte ideal für das Einsatzspektrum der Mercedes-Benz Unimog U 20, U 300/U 400/U 500 sowie
U 4000/U 5000. Insgesamt 25 Unimog werden die Besucher auf dem rund 3500 m² großen Mercedes-Benz-Messestand (Standnummer B-245) erleben können, eine große Zahl davon im Rahmen von Vorführungen auch im Einsatz. Hier geht es um die praxisnahe Demonstration von Professionalität und Vielseitigkeit der Unimog-Baureihen. Neben technischen Neuerungen an den Fahrzeugen präsentiert
Mercedes-Benz mit Fahrzeug und Geräten beispielhaft vier Einsatzschwerpunkte: Grünarbeiten - insbesondere Mähen von Straßenbegleitgrün -, Kehren und Reinigen mit dem Unimog, Transport über Wechselsysteme (Hakengerät und Absetzkipper) sowie Fahrzeugeinsatz bei der Biomasse-Erzeugung.
Hochentwickelte Geräte gehören zum Unimog-Konzept
Das Mähen des Straßenbegleitgrüns zeigen exemplarisch ein Unimog U 400 mit Auslegermähgerät von Dücker sowie ein Unimog U 500 mit dem Triomäher von Mulag. Ein Beispiel für den Unimog U 20 als Kehrfahrzeug stellt die Kombination mit der Aufbaukehrmaschine von Trilety dar. Sie und die anderen Exponate auf dem Stand von Mercedes-Benz machen deutlich: Das Universal-Motorgerät (Unimog) entfaltet mit den auf sein Fahrzeugkonzept abgestimmten Geräten seine volle Kompetenz. Zertifizierte Gerätehersteller haben daran in enger Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz einen großen Anteil. Die Exponate auf der demopark belegen die Vielfalt: Streuautomat, Schneepflug und Frässchleuder, Plattenverdichter, Hubarbeitsbühne, Kanalreinigungsgerät, Holzhäcksler, Krane und Seilwinden bereichern den Unimog-Stand.
Ein wahrhaft imposantes Bild gibt der der Unimog U 500 vor einem dreiachsigen landwirtschaftlichen Anhänger ab. Hier werden hohe Transportleistung vom Feld über Landstraße und Autobahn demonstriert. Dies spielt eine immer größere Rolle in der Agrologistik, weil hier ständig wachsende Distanzen zurückzulegen sind - auch zum Transport von Biomasse, wie auf der Messe gezeigt.
Neu: Unimog U 20 mit Kriechganggetriebe
Zwei technische Weiterentwicklungen hat der kompakte Geräteträger Unimog U 20 erfahren: Er wird jetzt wie die größeren Unimog U 300/ U 400/ U 500 auf Wunsch mit einer achtgängigen Kriechganggruppe ausgerüstet. Damit verfügt er über eine optimale Geschwindigkeitsabstimmung zum Schneefräsen oder für Arbeiten mit dem Plattenverdichter. Außerdem steht eine größere Motorisierung zur Verfügung. Neben dem Motor mit 110 kW (150 PS) gibt es nun auch ein Aggregat mit 130 kW (177 PS). Für den Unimog U 500 sind in Erweiterung des Angebotes Hochstollenreifen lieferbar (495/70R24), die weniger Bodendruck ausüben und die Traktion abseits der Straße verbessern. Es handelt sich um die größtmöglichen Reifen mit Schnellläufereigenschaften.
Schwerpunkt Sicherheit
Unimog-Fahrzeuge sind in einem umfassenden Konzept konsequent auf Sicherheit ausgerichtet. Das vermittelt der Safety-Unimog auf der demopark. Optimale Rundumsicht aus dem Freisichtfahrerhaus des Unimog U 300/U 400/U 500, die freie Sicht in alle Richtungen dank insgesamt fünf Spiegeln, ideale Sitzposition des Fahrers, um sowohl Kreuzungen einzusehen wie auch vorn montierte Geräte im Blick zu haben, tragen zur Entlastung des Fahrers bei. Serienmäßig ABS: Ein Bremssystem mit 4-Kanal-ABS sowie der automatisch-lastabhängigen Bremse (ALB) zur Regelung der Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sorgen für Fahrsicherheit. Und auch der Komfort stimmt: Der Unimog unterschreitet die gesetzlichen Vibrationsgrenzwerte beim Mähen und im Winterdienst, ein wichtiger Aspekt der Fahrerentlastung. Dank kurzem Vorbaumaß können die meisten Frontgeräte ohne zusätzliche Maßnahmen mitgeführt werden, und die günstige Achslastverteilung sorgt für ein spurtreues Lenkverhalten auch bei schlechten Fahrbahnverhältnissen. Komfortsitze mit 3-Punkt-Gurten und integrierte Kopfstützen garantieren in der nach ECE R29 geprüften Kabine einen Insassenschutz auf Lkw-Niveau.
Hohe Wirtschaftlichkeit auf  Transportstrecken
Nicht nur in technischer Hinsicht bewährt sich der Unimog als Transportfahrzeug. In der Wirtschaftlichkeit kann er sich ebenfalls sehen lassen, wie ein unabhängiger Test der Landwirtschaftskammer Niedersachen ergeben hat. Dabei erreichte ein Unimog
U 500 mit dreiachsigem Anhänger (Zuggesamtgewicht 39 Tonnen) bei voller Auslastung einen optimalen Verbrauchswert und das sowohl bei der Fahrt über Bundesstraßen wie auch auf der Autobahn, für die der Unimog bekanntlich uneingeschränkt tauglich ist. Das in der Agrologistik wichtige Befahren von Feldern erleichtert beim Unimog die auf Wunsch lieferbare Reifendruckregelanlage, was in dem Test ebenfalls positiv vermerkt wird.
Das Unimog-Programm
Der Unimog U 20 mit 110 kW(150 PS) und 130 kW (177 PS) hat seit dem ersten demopark-Auftritt vor vier Jahren schnell seinen festen Platz auf Bauhöfen kleinerer Kommunen, bei Bundeswehrstandortverwaltungen, Garten- und Landschaftsbauunternehmen und anderen Gewerbebetrieben gefunden. Von den Profi-Geräteträgern U 300/U 400/U 500 unterscheidet sich der U 20 in seiner enormen Wendigkeit (der Wendekreis von 12,60 Metern hat Pkw-Format), im geringeren Fahrzeuggewicht (zGG von 7,5 bis 9,3 t), im niedrigeren Preis und schließlich in seiner Ausrichtung auf bestimmte Einsatzbedingungen. Für gelegentliche Mäharbeiten hat der U 20 gute Voraussetzungen. Ähnliches gilt für den Winterdienst. Der Unimog U 20 bietet gerade für den Eisenacher Ausstellungsschwerpunkt Garten- und Landschaftsbau sowohl praxisgerechte wie auch wirtschaftliche Systemlösungen.
Einmalige Wechsellenkung VarioPilot
Die Typen U 300/ U 400/ U 500 aus der Reihe der Geräteträger – von 110 kW (150 PS) bis 210 kW (286 PS), bis 16 t zGG - bewegen sich genau wie der U 20 in den Anwendungsbereichen Winterdienst, Grünflächenpflege, Straßenunterhaltung und Transport und sind dabei auch auf hohe Leistungsvolumina ausgelegt. Einmalig ist die Wechsellenkung VarioPilot (Sonderausstattung. Mit wenigen Handgriffen lassen sich Lenkrad und Pedalerie zum Beispiel von der linken auf die rechte Seite schieben, um etwa Mäharbeiten am Straßenrand besser überwachen zu können. Die Baureihe repräsentiert den beinahe grenzenlos vielseitigen und leistungsstarken Geräteträger, wie er in größeren Kommunen, von Straßenbauämtern und Lohnunternehmen häufig eingesetzt wird. Die Fahrzeuge haben Portalachsen, permanenten Allradantrieb mit sperrbarem Längsdifferenzial und Differenzialsperre an der Hinterachse. Geräte werden über die fahrzeugeigene Hydraulik oder Zapfwellen angetrieben.
Bei der dritten Unimog-Reihe handelt es sich um die hochgeländegängigen U 4000 und U 5000 mit 130 kW (177 PS) und 160 kW (218 PS), bis 14,1 t zGG. Sie werden häufig bei der Waldbrandbekämpfung, in der Energiewirtschaft, im Katastrophenschutz eingesetzt oder – wie das Ausstellungsfahrzeug auf der demopark – mit leistungsfähigem Kranaufbau und Seilwinde.
60 Jahre Mercedes-Benz Unimog – Der Erfolg einer Idee
Zwei große Jubiläen kann der Unimog in diesem Jahr feiern: Vor 60 Jahren, genau am 3. Juni 1951, entstand in Gaggenau der erste Mercedes-Benz Unimog und im Dezember 2010 lief in Mercedes-Benz-Werk Wörth das 10 000ste Exemplar der Reihe U 300/ U 400/U 500 vom Band. Mit höchster Geländegängigkeit durch Allradantrieb und Schnellfahreigenschaften auf der Straße war seinerzeit ein einzigartiges Fahrzeugkonzept geschaffen worden. Seitdem haben sich die Unimog außer in Winterdienst und Grünflächenpflege und bei anderen Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau auch bei der Waldbrandbekämpfung, bei der Baumverpflanzung, beim Profi­lieren von Gräben und Bohren von Erdlöchern in unwegsamem Gelände bewährt.
Vom „Universal-Motor-Gerät“ wurden in 60 Jahren mehr als 380 000 Einheiten gebaut, bis 2002 im Werk Gaggenau, seitdem in Wörth. Auf der demopark erinnert daran ein historischer Unimog U 25 aus der Anfangszeit.
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