Der Mercedes-Benz SLS AMG Roadster: Roadster-Performance in Perfektion
Stuttgart
22.09.2011
Fahrwerk und Bremsanlage: Perfekte Rennstrecken-Performance und Mercedes-typischer Langstreckenkomfort
  • Aluminium-Fahrwerk mit Doppelquerlenkerachsen
  • AMG RIDE CONTROL-Sportfahrwerk auf Wunsch
  • „Flow Forming“ AMG Leichtmetallräder in 19 und 20 Zoll
  • 3-Stufen-ESP® und mechanische Lamellen-Differenzialsperre
  • Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage als Option
Technik aus dem Motorsport – was beim Mercedes-Benz SLS AMG Roadster für den kompletten Antriebsstrang gilt, trifft auch auf Fahrwerk und Bremsanlage zu. Das Aluminium-Fahrwerk mit Doppelquerlenkerachsen ist auf konsequenten Leichtbau und höchste Fahrdynamik zugeschnitten. Auf Wunsch steht das neue AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk mit variabler, elektronisch geregelter Dämpfung zur Verfügung. Die AMG Hochleistungs-Bremsanlage ist wahlweise auch in einer hoch belastbaren Keramik-Variante mit Verbundbremsscheiben rundum lieferbar.
Der Anspruch von Mercedes-Benz und AMG, einen begehrenswerten offenen Supersportwagen zu bauen, der perfekte Rennstrecken-Performance mit Mercedes-typischem Langstreckenkomfort vereint, mündet in einem aufwendigen Fahrwerk-Layout. Alle vier Räder werden an doppelten Dreiecksquerlenkern mit Spurstange geführt, einer Technik, die sich im Motorsport bis hin zur Formel 1 bewährt hat. Bei einer Doppelquerlenker-Achse sind Radführungs- und Federungsfunktion voneinander getrennt, die Feder-/Dämpferbeine stützen sich auf dem unteren Querlenker ab. Das Doppelquerlenker-Konzept mit seiner hohen Sturz- und Spursteifigkeit führt das Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in eindeutiger Weise und gibt dem Fahrer besten gefühlten Fahrbahnkontakt im Grenzbereich.
Die Kinematik wird durch die unterschiedliche Länge der Querlenker und die Lage der Querlenker-Anlenkpunkte an Chassis und Achsschenkel bzw. Radträger bestimmt. Die breite Basis der Querlenker leitet die Radkräfte in den steifen Stahl-Integralträger an der Vorderachse und in die kompakten und steifen Rohbau-Gussknoten der Heckstruktur ein. Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse bestehen komplett aus geschmiedetem Aluminium – was zu einer erheblichen Reduzierung der ungefederten Massen führt; damit verbessert sich das Ansprechverhalten der Federung deutlich. Die Fahrwerkabstimmung des SLS AMG bietet ein Optimum aus geringer Karosserieneigung und straffer Grundabstimmung bei gutem Federungskomfort.
Höchste Individualität: Das AMG RIDE CONTROL-Sportfahrwerk
Als Wunschausstattung ist das neue AMG RIDE CONTROL-Sportfahrwerk mit variabler, elektronisch geregelter Dämpfung lieferbar. Je nach Fahrsituation, -geschwindigkeit und Beladungszustand variiert das erhältliche System blitzschnell die Dämpferkennung und reduziert automatisch die Wankwinkel der Karosserie. Für den Fahrer bedeutet dies ein blitzschnelles und stufenloses Anpassen zwischen größtmöglicher Agilität und optimalem Fahrkomfort – je nach Fahrstil und Streckenführung.
Kleiner Taster, große Wirkung: Ein Druck auf das Stoßdämpfersymbol ermöglicht aber auch eine individuelle und bequeme Veränderung der Dämpfercharakteristik. Drei Stufen stehen parat: „Comfort“, „Sport“ und „Sport plus“. Im AMG Hauptmenü wird der momentane Modus angezeigt. „Comfort“ ist bei jedem Motorstart automatisch aktiviert und steht für ein sensibles Ansprechverhalten mit weicher Dämpfercharakteristik. „Comfort“ empfiehlt sich für eine komfortbetonte Fahrweise mit moderaten Geschwindigkeiten; etwa im Stadtverkehr oder bei Autobahnabschnitten mit Geschwindigkeits-beschränkungen. Aber auch bei schlechtem, unebenem Fahrbahnbelag dürfte die Komfortstufe aufgrund ihrer tendenziell weichen Dämpferabstimmung für viele Roadster-Fahrer erste Wahl sein.
Für den Modus „Sport“ wird der Taster in der AMG DRIVE UNIT einmal gedrückt. Die linke Kontrollleuchte im Taster sowie die Anzeige im AMG Hauptmenü signalisiert dem Fahrer die manuelle Aktivierung der Sport-Stufe. In „Sport“ reagieren die Stoßdämpfer abhängig von der Fahrsituation straffer, was nicht nur zu einem besseren Fahrbahnkontakt bei sportlicher Fahrweise führt, sondern auch Wank- und Nickbewegungen effektiv unterbindet. Der Sport-Modus ist für die meisten Fahrsituationen der beste Kompromiss aus zufrieden stellendem Federungskomfort, geringen Karosseriebewegungen und hoher Agilität.
„Sport plus“ ist aktiv, wenn der Fahrer den Taster nochmals drückt, was ein Aufleuchten der rechten roten Kontrollleuchte bestätigt. Neben der höheren Dämpfkraft verfügt dieser Modus über spezifische Regelalgorithmen, die für eine betont sportliche Fahrweise auf Strecken mit ebenem Fahrbahnbelag abgestimmt sind – etwa für ambitionierte Runden auf einer Rundstrecke. Mit Hilfe des AMG Tasters in der AMG DRIVE UNIT kann der Fahrer sein persönliches Setup speichern. Ein langer Druck auf das AMG Symbol speichert den momentan aktiven Fahrwerkmodus und das gewählte Getriebe-Fahrprogramm. Ein kurzer Druck aktiviert die favorisierte Kombination schnell und bequem.
Elektronik überwacht zahlreiche Parameter
Grundlage für die elektronische Dämpferregelung sind Beschleunigungssensoren zur Ermittlung der Fahrzeugaufbau- und Radbewegungen sowie deren Dynamik absolut und relativ zueinander. Weitere fahrdynamisch relevante Größen wie die Antriebs- und Bremsmomente, der Lenkwinkel sowie die Quer- und Längsbeschleunigung werden permanent ermittelt und ausgewertet. Ebenso werden die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit, die Raddrehzahlen und die Gangwahl kontinuierlich analysiert. Eine leistungsfähige Steuerelektronik, die mit dem Motor- und Getriebesteuergerät in permanentem Dialog steht, stellt die blitzschnelle Anpassung der Kräfte an den vier neu entwickelten Stoßdämpfern sicher.
Abhängig vom gewählten Fahrwerkmodus werden unterschiedliche Reglerabstimmungen und Gewichtungen der einzelnen Größen vorgenommen, um jeweils den optimalen Arbeitspunkt zwischen Komfort und Fahrdynamik einzuregeln. Elektromagnetisch betätigte Ventile in den Stoßdämpfern regeln den Ölfluss zwischen der unteren und der oberen Kammer. In „Comfort“ strömt mehr Öl durch die Ventile, in „Sport“ und „Sport plus“ weniger Öl.
Langer Radstand und breite Spurweite
Der lange Radstand von 2680 Millimetern hat nicht nur einen stabilen Geradeauslauf, sondern auch eine niedrige Radlastverschiebung zur Folge, was die Tendenz zum Nicken des Fahrzeugs beim Beschleunigen und Verzögern deutlich verringert. Die breite Spurweite – vorn 1682, hinten 1653 Millimeter – sorgt für eine geringere Radlastverlagerung vom kurveninneren zum kurvenäußeren Rad, wodurch die Reifen mehr Grip erhalten. Der große Nachlaufwinkel von 11,6 Grad ergibt bei Kurvenfahrt eine hohe Zunahme des negativen Radsturzes am kurvenäußeren Rad und verbessert die Reifenhaftung zusätzlich – und sorgt zudem für hohe Stabilität beim scharfen Abbremsen in Kurven.
Gewichtsoptimierte „Flow Forming“ AMG Leichtmetallräder
Passend zur gewichtsoptimierten Achskonstruktion kommen AMG Leichtmetallräder zum Einsatz, die nach dem „Flow Forming“-Verfahren hergestellt werden. Beim Herstellungsprozess sorgt die so genannte Warmumformung im Bereich des Felgenbetts für eine Gefügeverdichtung und verbessert damit die Dauerfestigkeit. Auf diese Weise können geringere Wandstärken verwendet werden. Die Gewichtsersparnis von rund 1,1 Kilogramm pro Rad gegenüber herkömmlichen Leichtmetallrädern reduziert die ungefederten Massen und optimiert Fahrdynamik und Federungskomfort nochmals.
Auf den AMG Leichtmetallrädern in 9,5 x 19 (vorn) und 11,0 x 20 (hinten) sind Reifen der Größe 265/35 R 19 und 295/30 R 20 montiert. Vier Varianten stehen zur Wahl: AMG Leichtmetallräder im 7-Speichen-Design und im 5‑Doppelspeichen-Design sowie zwei Varianten der weiter gewichtsoptimierten Schmiederäder im 10-Speichen-Design. Durch ihr um rund 14 Prozent geringeres Gewicht gegenüber den „Flow Forming“-Rädern reduzieren sie die ungefederten Massen nochmals. Pro Rad werden so 1,8 Kilogramm eingespart. Exklusiv für den SLS AMG entwickelte Reifen sorgen für beste Performance und hohen Grip.
Serienmäßig ist ein Reifendruckkontrollsystem zur permanenten Drucküberwachungaller vier Räder mit radindividueller Anzeige im Zentraldisplay. Vier Radsensoren an der Innenseite der Leichtmetallräder senden während der Fahrt permanent Funksignale mit Informationen über Luftdruck, Reifentemperatur und Raddrehrichtung. Ein Steuergerät wertet die Daten aus und informiert den Fahrer im Fall einer Abweichung von den Sollwerten. Im Display erscheint entweder die Meldung „Reifen überprüfen!“ oder bei einem plötzlichen Druckverlust „Achtung Reifendefekt!“. Zusätzlich leuchtet eine gelbe Warnlampe im Kombi-Instrument.
Zahnstangen-Servolenkung für direktes Lenkgefühl
Das Zahnstangen-Lenkgetriebe des SLS AMG Roadster bietet bei konstanter mechanischer Übersetzung von 13,6 : 1 ein direktes Lenkgefühl und erfüllt damit die hohen Erwartungen an einen Supersportwagen. Die Parameter-Servolenkung arbeitet mit geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung und verbessert das Feedback für den Fahrer mit steigender Fahrzeuggeschwindigkeit – ein unerlässlicher Faktor bei schneller Geradeausfahrt. Eine perfekte lineare Übertragung der Lenkwinkel ermöglicht das im Lenkstrang integrierte Gleichlaufgelenk. Die gewählte Geometrie stellt überdies viel Freiraum für die leistungsfördernden Fächerkrümmer der Sportabgasanlage sicher.
Der Einbau des Lenkgetriebes vor dem Motor auf dem Integralträger ermöglicht eine besonders tiefe Motorposition. Der Integralträger besteht aus hochfestem Stahl und ist fest mit den Längsträgern verschraubt. Er optimiert nicht nur die Lenkpräzision, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil der vorderen Crashstruktur.
AMG Hochleistungs-Bremsanlage in Verbundtechnologie
Hohe Verzögerungsleistung, präzises Pedalgefühl, perfekte Fadingresistenz und überlegene Sicherheitsreserven – all das bietet die AMG Hochleistungs-Bremsanlage. Rundum belüftete, genutete und gelochte Bremsscheiben in der Größe 390 x 36 Millimeter vorn und 360 x 26 Millimeter hinten sorgen für hervorragende Verzögerungswerte. An der Vorderachse kommen Bremsscheiben in der motorsporterprobten Verbundtechnologie zum Einsatz. Hierbei sind die Graugussscheiben radial und axial schwimmend über Edelstahl-Verbundelemente auf einem Aluminiumtopf fixiert. Diese aufwendige Technik ermöglicht eine perfekte Wärmeableitung und somit eine optimale Standfestigkeit auch bei hoch dynamischer Fahrweise.
Außerdem spart der Einsatz von Aluminium Gewicht, was speziell bei den Bremsenwegen der erheblichen Reduzierung der ungefederten Massen deutliche Vorteile in puncto Agilität und Ansprechverhalten der Federung mit sich bringt. Sechskolben-Festsättel an der Vorderachse und Vierkolben-Festsättel an der Hinterachse erlauben üppige Bremsbelagflächen von 2 x 120 cm2 bzw. 2 x 58 cm2. Neu sind die auf Wunsch erhältlichen rot lackierten Bremssättel.
Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage als Option
Auf Wunsch ist eine AMG Keramik-Verbundbremsanlage lieferbar – sofort erkennbar an speziell lackierten Bremssätteln mit schwarzem „AMG Carbon Ceramic“-Schriftzug. Durch die spezielle Werkstoff- und Produktionstechnik, bei der die Scheiben aus mit Kohlefasern verstärkter Keramik im Vakuum bei 1700 Grad Celsius gefertigt werden, bieten die Keramikscheiben einen weitaus höheren Härtegrad. Dies steigert nicht nur die Lebensdauer gegenüber einer Graugussscheibe um ein Vielfaches, sondern auch deren Unempfindlichkeit gegenüber höchster Belastung und Hitze. Das Ergebnis: kürzeste Bremswege, präziser Druckpunkt und noch höhere Standfestigkeit auch bei extremen Einsatzbedingungen. Die abermals größer dimensionierten Keramikscheiben – vorn: 402 x 39 Millimeter, hinten: 360 x 32 Millimeter – sind rundum in Verbundbauweise konzipiert und schwimmend radial mit einem Aluminiumtopf verbunden.
Gegenüber den herkömmlichen Graugussbremsscheiben sind die Keramikbremsscheiben um insgesamt 40 Prozent leichter. Die nochmalige Reduzierung der ungefederten Massen steigert nicht nur Fahrdynamik und Agilität, dadurch verbessern sich sowohl der Fahrkomfort wie auch der Grip. Die reduzierten rotierenden Massen an der Vorderachse sorgen außerdem für eine nochmals direktere Lenkansprache – was sich vor allem in schnell gefahrenen Autobahnkurven auswirkt. Die Keramik-Scheiben sind überdies korrosionssicher und damit unempfindlich gegenüber Streu- und Flüssigsalzen. An der Vorderachse kommen Sechskolben-Festsättel mit einer Bremsbelagfläche von jeweils 2x 154 cm2 zum Einsatz, an der Hinterachse Vierkolben-Festsättel mit einer Bremsbelagfläche von je 2x 73 cm2.
Die Bremsendaten des Mercedes-Benz SLS AMG im Überblick:
 
Verbund-Bremsanlage
Keramik-Verbundbremsanlage
Vorderachse:
 
 
Bremsscheibe
 
Durchmesser Dicke
Gewicht* Bremssattel Belagfläche
Aluminium-Grauguss, Verbund-technik, belüftet, gelocht, genutet
390 mm
36 mm
13,5 kg
6-Kolben-Aluminium-Festsattel 2x 120 cm2
Aluminium-Keramik, Verbundtechnik, belüftet, gelocht
402 mm
39 mm
7,9 kg
6-Kolben-Aluminium-Festsattel 2x 154 cm2
Hinterachse:
 
 
Bremsscheibe
 
Durchmesser Dicke
Gewicht* Bremssattel Belagfläche
Grauguss, einteilig, belüftet, gelocht, genutet
360 mm
26 mm
10,6 kg
4-Kolben-Festsattel
2x 58 cm2
Aluminium-Keramik, Verbund-technik, belüftet, gelocht
360 mm
32 mm
6,5 kg
4-Kolben-Festsattel
2x 73 cm2
* Gewicht der Bremsscheibe.
Beide AMG Hochleistungs-Bremsanlagen verfügen über exakt berechnete Kühlkanäle: Der durch die Öffnungen der Frontschürze einströmende Fahrtwind wird direkt auf die Vorderachsbremssättel geleitet und hilft Temperaturspitzen in der Bremsflüssigkeit abzubauen – etwa bei hoch dynamischer Fahrt auf einer abgesperrten Rennstrecke.
Leistungsfähiges Antiblockiersystem und 3-Stufen-ESP®
Zur Serienausstattung der Bremsanlage gehört ein Antiblockiersystem mit bedarfsgerechter Bremskraftverteilung. Beim Kurvenbremsen wird ein Giermoment erzeugt, das der Drehneigung des Fahrzeugs entgegenwirkt und es stabilisiert. Um solche Situationen zuverlässig zu erkennen, nutzt das Bremssystem die Daten der ESP®-Sensoren.
Das Elektronische Stabilitätsprogramm ist als individuelles 3-Stufen-ESP® mit Sport-Funktion konzipiert – eine exklusive AMG Spezialität. Perfekt auf die hohe Fahrdynamik des Roadsters zugeschnitten, bietet das 3-Stufen-ESP® drei verschiedene Einstellungen. Über den ESP®-Taster in der AMG DRIVE UNIT kann der Fahrer zwischen den Stufen „ESP ON“, „SPORT Handling Mode“ und „ESP OFF“ wählen – der jeweils aktivierte Modus wird im Display des AMG Kombi-Instruments angezeigt. In „ESP ON“ erfolgt bei beginnendem instabilem Fahrzustand ein Bremseneingriff an einem oder mehreren Rädern sowie eine Rücknahme des Motormoments.
Wenn die ESP®-Taste kurz gedrückt wird, ist der „SPORT Handling Mode“ aktiv. Diese Einstellung erlaubt durch Über- bzw. Untersteuereingriffe sowie die flankierenden Motormomenteingriffe noch dynamischere Fahrzustände, so etwa entsprechende Driftwinkel. Beim Betätigen des Bremspedals steht ESP® in vollem Umfang zur Verfügung.
Ein langer Druck auf die ESP®-Taste aktiviert „ESP OFF“. Hier wird im Sinne der Fahrdynamik auch die Motorleistung nicht mehr reduziert. „ESP OFF“ sollte nur von versierten Fahrern auf abgesperrten Rennstrecken genutzt werden. Auch in diesem Modus stehen beim Betätigen des Bremspedals alle Funktionen des ESP® zur Verfügung. In allen drei ESP®-Modi erfolgt eine Kontrolle des Antriebsschlupfes. Sobald ein Antriebsrad beginnt durchzudrehen, wird durch den gezielten Bremseneingriff eine deutliche Traktionsverbesserung erzielt – speziell im Zusammenspiel mit der serienmäßigen mechanischen Lamellen-Differenzialsperre. So kann die Motorleistung bei besonders dynamischer Fahrweise noch besser auf die Straße übertragen werden.
Berganfahrhilfe steigert Komfort und Sicherheit
Zahlreiche Funktionen der Hochleistungs-Bremsanlage erhöhen Komfort und Sicherheit. So etwa die praktische Berganfahrhilfe: Erkennt die Sensorik, dass der Fahrer an einer Steigung anfahren will, wird der Bremsdruck automatisch für eine kurze Zeit aufrecht gehalten. So kann der Roadster nicht zurückrollen und der Fahrer hat genügend Zeit, den rechten Fuß vom Brems- auf das Gaspedal zu wechseln, ohne die Feststellbremse betätigen zu müssen.
Nimmt der Fahrer vor einer Notbremsung abrupt den Fuß vom Gaspedal weg, erhöht das Bremssystem den Druck in den Bremsleitungen und legt so die Beläge an die Bremsscheiben an, die dann beim Tritt aufs Bremspedal sofort mit voller Kraft zupacken können. Durch dieses so genannte Vorfüllen unterstützt das System den serienmäßigen Bremsassistenten. Zur weiteren Serienausstattung zählt die Trockenbremsfunktion, die bei Nässe mittels kurzer Brems-Impulse den Wasserfilm auf den Bremsscheiben abstreift, dadurch verbessert sich das Ansprechverhalten der Bremse erheblich.
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Wolfgang
Zanker
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