Die Entwicklung der Mercedes-Benz A-Klasse: Das Design
Stuttgart
11.04.2012
Die Arbeitsweise des Mercedes-Benz Designs: In elf Schritten zum fertigen Automobil
Rund drei Jahre dauert der Weg von der ersten Zeichnung bis zur Modellabnahme. In dieser Zeit durchläuft ein neuer Mercedes eine schier endlose Folge von Arbeitsschritten, in denen sich die Designer peu à peu an das endgültige Fahrzeug herantasten. Aus vorher konkurrierenden Entwürfen entsteht im Team die nächste Generation eines Mercedes-Benz.
1. Zeichnung/Rendering: Am Beginn des Designprozesses für ein Automobil steht immer eine Zeichnung – sei es per Hand auf dem Papier oder am Bildschirm. Ideen, die bislang nur im Kopf des Designers existieren, werden sichtbar.
2. Package:Grundlage für jedes Design ist das Package, die Summe
aller technischen Vorgaben. Auf dieser Basis müssen die Skizzen so umgesetzt werden, dass Proportionen, Dimensionen und Linienführung ein stimmiges Bild ergeben.
3. 1:4 Tonmodelle:Nicht alles kann am Computer simuliert werden,
daher werden im weiteren Verlauf von jeder Variante eines neuen Automobils Tonmodelle angefertigt. Erst jetzt können die Designer entscheiden, ob ihre Entwürfe auch in drei Dimensionen die gewünschte Wirkung entfalten. Parallel dazu entstehen auch immer virtuelle Modelle am Computer.
4. Modellauswahl: Aus zahlreichen Varianten wird die endgültige Form des neuen Automobils ausgewählt, um im Originalmaßstab formal überprüft zu werden. Es entstehen mit Hilfe von Abtast- und Fräsmaschinen erste „Prototypen“ in voller Größe.
5. 1:1 Modell: In Handarbeit werden alle Einzelheiten des neuen Modells gefertigt. Ein täuschend echtes Vorbild entsteht. Alle charakteristi­schen Merkmale des neuen Autos kommen zum Vorschein.
6. Interieurskizzen: Auch für die Innenraumgestaltung werden im ersten Schritt Zeichnungen und Renderings erstellt. Hier entstehen die verschiedenen Ausstattungslinien, also das Interieur, in dem sich der künftige Fahrer wohlfühlen soll. Leitmotiv dabei: „Perfect Aesthetics“ – ein Design, das sich der Schönheit verpflichtet fühlt.
7. Interieur-Tonmodell: Am besten erlebt der Designer die Form-entwicklung im 1:1 Tonmodell, das sozusagen von innen heraus aufgebaut wird. Alle Details werden ausmodelliert, bis ein ästhetisch hochwertiges Raumgefühl entstanden ist. In der Regel werden dabei drei alternative Interieurs aufgebaut und zur Entscheidung gebracht.
8. Color & Trim/Bedien- und Anzeigekonzepte (BAK):Material- und Farbauswahl für das Interieur werden festgelegt. Aus Hunderten von Stoff- und Ledermustern sowie einer schier unendlichen Farbpalette werden die Ausstattungsvarianten für das künftige Automobil festgelegt. Alle Bedien- und Anzeigenelemente werden entworfen
und bis zum Optimum weiterentwickelt.
9. Interieur-Datenkontrollmodell:Alle Materialien und Farben werden an aufwändig hergestellten 1:1 Innenraummodellen unter „Echtbedingungen“ auf ihre Wirkung überprüft. Jedes Material und jede Farbe erhält einen Code und wird spezifiziert.
10. Finales Modell: In Handarbeit werden das Exterieur und das Interieur mit allen Einzelheiten in einem Modell vereinigt. Ein täuschend echtes Abbild entsteht. Alle charakteristi­schen Merkmale des neuen Autos kommen zum Vorschein. Die äußere Form des künftigen Mercedes-Benz Modells wird für alle angrenzenden Bereiche begreifbar.
11. Modellabnahme:Abschluss eines jeden Designprozesses ist die Modellabnahme durch den Vorstand. Ist diese erfolgreich, steht der Produktion des neuen Mercedes-Benz nichts mehr im Weg.
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