Der neue Mercedes-Benz Citaro
Stuttgart
20.05.2011
Der neue Citaro im Detail: freundliches und markantes Design
Augenfällig ist vor allem das neue „Gesicht“ des Citaro unter Beibehaltung der typischen A-Null-Säulen im Vorbau. Der neue Citaro heißt den Fahrgast mit einem freundlichen Lächeln will­kommen. Große mandelförmige Scheinwerfer vor allem aber der runder gestaltete Vorbau nehmen dem Bus die für Linienbusse bisher typische Strenge, bedingt durch den aus Gründen der Raumökonomie kantigen Aufbau.
Designelemente verleihen eine unverwechselbare Kontur
Da der Fahrerplatz des neuen Citaro um 60 mm angehoben wurde, wachsen auch die Windschutzscheibe und die Fahrtzielanzeige nach oben. Weil der Wagenkörper in der Höhe unverändert bleibt, münden die A-Null-Säulen beim neuen Citaro deshalb elegant in einem dreidimensionalen seitlichen Designelement auf dem Dach. Es verdeckt sowohl die Erhöhung der Fahrtzielanzeige als auch eventu­elle zusätzliche Dachaufbauten. Das Designelement verleiht dem neuen Citaro eine unverwechselbare Kontur. Die höhere Bugblende verfügt nun über eine Einkerbung für die Anlenkung der Scheiben­wischer. Unten schließt ein neuer, abgerundeter Stoßfänger die Frontpartie ab.
Radstand und vorderer Überhang sind leicht gewachsen
Bedingt durch einen verlängerten Überhang vorn (plus 100 mm) sowie des größeren Radstands (plus 55 mm) wächst der Citaro als Solobus im Vergleich zum Vorgänger von 11 950 auf nunmehr 12 105 mm. Aufgrund der modularen Bauweise des Citaro über­nimmt auch der Gelenkbus Citaro G die größeren Abmessungen. Der verlängerte Radstand ist auf die notwendigen größeren Bauräume rund um die Antriebsaggregate künftiger Euro VI-Ausführungen zurückzuführen. Der neue Radstand ermöglicht trotzdem alle Bestuhlungsvarianten analog zum heutigen Modell. Hintergrund des vergrößerten vorderen Überhangs ist neben Designgründen auch der erhöhte Kollisionsschutz durch ein neues Crash-Element zum Schutz des Fahrers bei einem Aufprall.
Harmonische und praxisgerechte Gestaltung der Frontpartie
Der größere Überhang bietet gleichzeitig die Chance zur Abkehr von der eckigen Grundform eines herkömmlichen Stadtlinienbusses. Die Vorbauverlängerung streckt nicht nur die Gesamtlänge des Omni­busses, sie führt beim neuen Citaro zu einer harmonischen und runden Gestaltung des Bugs. Zugunsten der weiterhin unüber­troffenen Wendigkeit des Citaro haben jedoch trotz der Vorbauver­längerung sowohl die A-Null-Säulen als auch die seitlichen Stoß­ecken ihren identischen Abstand zur Vorderachse behalten. In der Praxis schwenkt der Vorbau in Kurven und beim Rangieren deshalb nicht weiter aus.
Der Stoßfänger ist zugunsten der Reparaturfreundlichkeit dreigeteilt. Neu: Je ein Auffahrschuh auf der rechten und linken Seite vor dem Saumprofil verhindert Schäden, sollte der vordere Überhang des Citaro z. B. bei engen Bordsteinmanövern Bodenkontakt bekommen. Der Auffahrschutz ist einfach wechselbar.
Der Citaro Ü trägt eine elegante Windschutzscheibe wie ein Reisebus
Unverändert unterscheidet Mercedes-Benz in der Frontgestaltung des neuen Citaro zwischen Stadt- und Überlandlinienbus. Wächst beim Stadtlinienbus die Fahrtzielanzeige zugunsten der Ablesbarkeit wie bisher oberhalb der Frontscheibe zwischen den A-Null-Säulen heraus, so verfügt der Citaro Ü für die Überlandlinie über eine hohe Windschutzscheibe, die gleichzeitig die Fahrtzielanzeige abdeckt. Da diese Scheibe aufgrund des verlängerten Vorbaus stärker drei­dimen­sional gewölbt ist, erinnert sie mit ihrer eleganten Form stark an die Scheibe eines luxuriösen Reisebusses.
Neue Lichttechnik mit Tagfahr- und Abblendlicht, Bi-Xenon
Die neuen H7-Scheinwerfer überzeugen mit einer hohen Licht­aus­beute aus einem großen Reflektor. Das neue optionale LED-Tagfahr­licht ist ebenso wie die LED-Blinkleuchten im Scheinwerfer­gehäuse integriert und trägt nicht nur zur Sicherheit, sondern eben­falls zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des neuen Citaro bei. Ebenso unverwechselbar ist das optionale Bi-Xenon-Licht.
Auf Wunsch sind Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht lieferbar.
Seitenscheiben um 120 mm tiefer nach unten gezogen
Auffallend ist die üppige seitliche Verglasung des neuen Citaro. Die seitliche Fensterlinie liegt 120 mm tiefer als bisher. Dies verleiht dem Linienbus ein transparentes Erscheinungsbild. Die dreidimen­sional geformten Radläufe aus GFK an Vorder- und Hinterachse verleihen der Karosserie des neuen Citaro zusammen mit ihrer Überhöhung bis in die Fensterlinie hinein Dynamik und Spannung. Die Radläufe sind elastisch, verhindern deshalb Schäden bei leichten Berührungen und verringern außerdem das Gewicht.
Hinten steigt die Gürtellinie auf der linken Seite elegant an, um ober­halb der umgreifenden Heckleuchten in der Ecksäule zu münden. Die Seitenwand ist wie bisher zugunsten der Reparaturfreundlich­keit in verschiedene Segmente aufgeteilt. Die seitliche Beplankung aus leichtem Aluminium greift jetzt unten um das Saumprofil. Dies führt zu einem geschlossenen und großflächigen Erscheinungsbild und erhöht den Korrosionsschutz.
Ein neuer Rücken für den Citaro
Die Designer haben auch das Heck des Citaro neu gestaltet. Neu sind unter anderem die Motorklappe sowie die Ecksäulen mit abgerunde­ten Stoßecken. Nimmt eine Einpressung in der Motorklappe die lächelnde Form des Bugteils auf, so integrieren sich die abgerunde­ten Stoßecken perfekt in das Designkonzept des neuen Citaro und erinnern optisch stark an Reisebusse. Dank der hohen Elastizität der Stoßecken nehmen diese leichte Berührungen ohne bleibende Ver­formung auf.
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