Graffiti-Kunst verschönert Bauzaun
Berlin
05.05.2012
Jugendliche aus Friedrichshain-Kreuzberg haben auf Einladung des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland rund 100 Meter Bauzaun besprüht. Den ersten Platz beim Graffiti-Wettbewerb belegte das Team der Hermann-Hesse-Schule.
Berlin – Eine U-Bahn, die sich am Görlitzer Park vorbei schlängelt, knallbunte Hochhäuser, eine lächelnde Spraydose neben der Oberbaumbrücke – Die Graffiti, die seit heute auf dem Bauzaun an der Mariane-von-Rantzau-Straße/Ecke Valeska-Geert-Straße in Friedrichshain-Kreuzberg prangen, zeichnen ein buntes Bild des Bezirks. Gesprüht wurden sie von Teams aus acht Schulen und Jugendeinrichtungen, die am Graffiti-Wettbewerb „Mein Friedrichs­­hain-Kreuzberg“ des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD) teilgenommen haben.
„Der MBVD zieht in gut einem Jahr nach Friedrichshain-Kreuzberg und wir möchten so früh wie möglich ein Teil dieses Bezirks werden“, so Ulrike Mönnich, Mitglied der MBVD-Geschäftsleitung und Vorsitzende der Wettbewerbsjury. „Wir wollen wissen, was unsere neuen Nachbarn beschäftigt und uns auch vor Ort engagieren. Der Graffiti-Wettbewerb ist ein kleiner Auftakt dafür: Jugendliche aus Friedrichshain-Kreuzberg probieren sich kreativ aus und wir erfahren gleichzeitig mehr über ihre Sicht auf den Bezirk.“
Die 14- bis 18-jährigen Teilnehmer hatten sechs Stunden Zeit, um ihren Teambeitrag am Bauzaun an der Mariane-von-Rantzau-Straße umzusetzen. Unterstützt wurden sie dabei von professionellen Sprayern des Hip Hop Stützpunkts Berlin. Diese waren auch im Vorfeld behilflich: Im Rahmen von Workshops konnten die Jugendlichen sich mit der Graffiti-Technik vertraut machen und ein Motiv entwickeln.
Dem Team der Hermann-Hesse-Schule ist dies besonders gut gelungen. Mit ihrer Darstellung überzeugten die jugendlichen Sprayer die Wettbewerbsjury im Rennen um Platz 1 und durften einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro für ihre Schule mit nach Hause nehmen. Der mit 600 Euro dotierte Platz 2 ging an den Jugendclub KoCa, Platz 3 und damit 400 Euro erhielt das Oberstufenzentrum Handel.
Zur Wettbewerbsjury gehörten Ulrike Mönnich, der Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport Dr. Peter Beckers, die deutsch-amerikanische Pop-Art-Künstlerin Freddy Reitz sowie der Graffiti-Künstler, Kulturaktivist und Verleger Don Karl aka Stone. „Es ist beeindruckend, wie kreativ die Jugendlichen an das Thema herangegangen sind – und wie vielfältig. Jeder Beitrag ist anders. Eigentlich hätte jedes Team einen Preis verdient“, so Dr. Peter Beckers.
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